Treffen junger Autoren 2016

Für die diesjährige Ausschreibung des Treffens junger Autorinnen und Autoren ist am 15. Juli 2016 Einsendeschluss.

treffen-junger-autorenBewerben können sich Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 21 Jahren aus allen Schulformen oder Ausbildungswegen. Thematisch gibt es keine Einschränkungen. Eingereicht werden können alle Textformen: Prosa, Lyrik und Dramen aller Genres – von Alltags- und Beziehungsgeschichten über Coming of Age bis Krimi, Fantasy, Science Fiction oder Märchen oder was sonst geschrieben werden will.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs werden im September 2016 bekannt gegeben und zum Treffen nach Berlin eingeladen. Weitere Infos finden Sie hier.

Infos zu Fördermöglichkeiten für junge Autor_innen in Rheinland-Pfalz

Christoph Höhtker

Lesung
Christoph Höhtker
„Alles sehen“

Freitag, 3. Juni 2016
Beginn: 20.00 Uhr
Buchhandlung Bukafski, Kurfürstenstraße 9
Eintritt: 7,00 Euro/erm. 5,00 Euro

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(c) Alexandra Sonntag

Wir haben die Zukunft der deutschsprachigen Literatur gesehen – und sie heißt Christoph Höhtker! Oder kann ein Autor schlecht sein, der zugleich von Jochen Distelmeyer, Rocko Schamoni und Frank Schulz gelobt wird?

„Alles sehen“, der neue Roman Höhtkers, ist das hochkomische Porträt der Stadt B. und einiger ihrer Bewohner. Da ist Michael Brandt, der Slacker und Studienabbrecher, der bei einem kommunistischen Kurierdienst anheuert, Marion, die mit Jan liiert ist, der aber am liebsten nur mit seinen Fahrrädern spricht. Und natürlich Marions Ex-Freund Frank Stremmer, den Höhtker-Fans bereits aus dessen Debüt „Die schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite“ kennen. Ein Roman von „Doppelbödig- und Welthaltigkeit, zeitgenössische Relevanz, Sexiness und speziellen Humor“ (Frank Schulz, Die Welt), der so wichtige Fragen klärt wie: „Wie wirken Drogen an einem Ort, der selber Droge ist“?

Für Leser, „die noch an die Neuerfindung des Romans glauben.“ (WDR 1LIVE Klubbing)

Christoph Höhtker, geboren 1967 in Bielefeld, studierte Soziologie, war Taxifahrer, Sprachlehrer, Werbetexter. 2013 veröffentlichte er sein Debüt „Die schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite“. Höhtker lebt und arbeitet in Genf.

King Rocko Schamoni

Lesung und Konzert
King Rocko Schamoni
„Songs & Storys“

Mittwoch, 1. Juni 2016
Beginn: 20.00 Uhr
Capitol-Kino, Neubrunnenstraße 9
Eintritt: 15,- € Vorverkauf, 18,- € Abendkasse

Karten im VVK gibt’s im Capitol, im Großmanns und in der Buchhandlung Bukafski

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(c) Dorle Bahlburg

Er ist Schriftsteller, Popstar, Filmemacher und -held. Mit seinem Debüt „Risiko des Ruhms“ legte er den Schlüsselroman über die Hamburger Boheme vor, der bereits jetzt von Literaturwissenschaftlern in diversen Großprojekten dechiffriert wird. Mit „Dorfpunks“ schrieb er sich seine viel zu fröhliche Jugend von der Seele, mit „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ therapierte er gleich die halbe Bundesrepublik und „Fünf Löcher im Himmel“ gilt unter Eingeweihten als sein Opus magnum.

Nach dem medialen Overkill mit der Doku-Fiktion „Fraktus“ in allen Lichtspielhäusern und dem gleichnamigen Postpunk-Praetechno-Bandprojekt on stage hat Rocko Schamoni den Königstitel längst wieder angenommen und sich nochmals neu erfunden: Live gibt’s künftig nicht nur ein Best of ewigjunger Texte und musikalischer Evergreens, sondern auch verdammt viel neues aus Textproduktion und Tonstudio. Unterstützt wird bei diesem Programm der Superlative von Tex Matthias Strzoda, der bereits mit Bernd Begemann, Andreas Dorau und The Go-Betweens musizierte.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Programmkinos Mainz

Marjana Gaponenko

Lesung
Marjana Gaponenko
„Das letzte Rennen“

Freitag, 20. Mai 2016
Beginn: 19.30 Uhr
Staatstheater Mainz, Glashaus
Eintritt: 9,50 Euro, erm. 4,75 Euro
Karten sind im VVK im Staatstheater Mainz erhältlich.

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(c) Martin Krondorfer

Ein Pferderoman – und was für einer! „Das letzte Rennen“ ist ein wunderbares Aus-der-Zeit-fallen: Obwohl im Wien der Gegenwart spielend, wird hier in allerbester k.u.k.-Erzähltraditionen zwischen Witz und Melancholie pendelnd von der Pferdesport-Obsession eines zu viel zu viel Geld gekommenen polnischen Migranten und Ingenieurs erzählt. Und von dessen Sohn, einem liebenswerten Nichtsnutz, der freilich an der monetären Knute des Vaters leidet, aber auch nicht ohne sie kann. Das äußerst spannungsgeladene Verhältnis zwischen dem debilen Selfmademillionär und dem dekadenten Sohnemann gipfelt in einem furiosen Showdown, für den Marjana Gaponenko alle Register des schwarzen Humors zieht.

„Diese Autorin lotet tief, und doch kommt alles verspielt und heiter daher. Bemerkenswert.“ (Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten)

Marjana Gaponenko geboren 1981 in Odessa, studierte dort Germanistik und lebt heute nach Aufenthalten in Krakau und Dublin in Wien und Mainz. Sie schreibt seit 1996 auf Deutsch. Zahlreiche Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2012 erschien ihr hochgelobter Roman „Wer ist Martha?“ und 2015 mit „Zu den Sternen“ ihr erstes Theaterstück.

Eine Veranstaltung des LiteraturBüro Mainz e.V. und des Staatstheaters Mainz

Clemens Meyer und Claudius Nießen

Leseshow
Clemens Meyer und Claudius Nießen
„Zwei Himmelhunde – Irre Filme, die man besser liest“

Freitag, 15. April 2016
Beginn: 19.30 Uhr
Staatstheater Mainz, Glashaus
Eintritt: 9.50 €, erm 4,75 €
VVK-Karten sind im Staatstheater Mainz erhältlich

Clemens Meyer
(c) Thomas Bär

Clemens Meyer – der amtierende Mainzer Stadtschreiber – als literarischer (Anti-)Cineast: Gemeinsam mit Claudius Nießen hat er ein Jahr lang VHS-Archive geplündert, DVD-Sammlungen zerlegt, das Sozialleben vernachlässigt und sich durch einen Berg übler Filme geschaut. Einerseits fanden die beiden Filme, die so unterirdisch sind, dass es wehtat, darüber zu schreiben; andererseits entdeckten sie versteckte Schätze und verkannte Perlen der Filmgeschichte …

Claudius Nießen
(c) Thomas Bär

„Zwei Himmelhunde“ ist als Buch eine hochkomische Bestandsaufnahmen und auf der Bühne eine multimediale Leseshow, mit der die beiden Neuland betreten – im Bereich der Selbsterfahrungsliteratur live gibt es nichts Vergleichbares!

Clemens Meyer arbeitete als Möbelträger und Wachmann und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman „Als wir träumten“, der von Andreas Dresen verfilmt wurde. Für seine Erzählungen „Die Nacht, die Lichter“ erhielt er 2008 den Preis der Leipziger Buchmesse. Zuletzt erschien der Roman „Im Stein“.

Claudius Nießen studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er entwickelt Literaturveranstaltungen, z.B. das „Krautgarden Festival“ in New York. Seit 2008 ist er Geschäftsführer des Deutschen Literaturinstituts Leipzig.

Eine Veranstaltung des LiteraturBüro Mainz e.V. und des Staatstheaters Mainz