Petra Nikolić

Lesung / Rheinhessen liest
Petra Nikolić – „Die Unsterblichkeit einer Nacht“

Donnerstag,  8. November, 19.00 Uhr
Weingut Becker, Römerstraße 1, 55129 Mainz-Ebersheim, Eintritt: 5,- Euro

Wenn die Stimme von Sinatra aus einer Bar in Las Vegas dringt, Willy Brandt nach Bagdad aufbricht, der Nachtzug im Nebel auf die von Scharfschützen bewachte Grenze zurollt und in einer Villa am Frankfurter Grüneburgpark die Champagnerkorken knallen, während Terroristen an einer Bombe basteln … dann fängt die Nacht an in den Erzählungen von Petra Nikolić.

Petra Nikolić wurde in Frankfurt geboren, studierte Philosophie, Publizistik und Amerikanistik in Mainz. Sie arbeitet als Journalistin für Radio, Zeitungen und Theater. 2010 gewann sie mit der Erzählung „Meine Clarissa“ einen Literatur-Wettbewerb der Süddeutschen Zeitung. 2013 erschien ihr erster Erzählband „Die Frauen meines Lebens“.

Brigitta Dewald-Koch

Lesung / Mainzer Buchmesse 2018
Brigitta Dewald-Koch – „Die Reise nach Venedig“

Sonntag, 18. November, 16.00 Uhr

Mainzer Buchmesse, Rathaus, Haifa Zimmer, Eintritt frei!

Im Rahmen der Mainzer Büchermesse – der etablierten Leistungsschau lokaler Anbieter rund ums gedruckte Wort – liest die Autorin Brigitta Dewald-Koch aus ihrem Roman „Die Reise nach Venedig“. Die 50-jährige Ruth betrauert den Tod ihres Mannes. Als sie aber das Foto einer jungen Venezianerin in seinem Sekretär findet, bricht für sie eine Welt zusam­men. Ruth beginnt, ihr Leben mit Edgar zu hinterfragen, sie stellt sich selbst in Frage. Schließlich reist sie nach Venedig; die Stadt in ihrer vergehenden Eleganz und verlebten Opulenz schiebt sich wie ein geheimnisvolles Wesen in ihren Blick und Ruth erfährt eine unglaubliche Geschichte …

Ror Wolf-Abend

Lesung / Rheinhessen liest
Ror Wolf-Abend mit Klaus Köhler – „Danke schön. Nichts zu danken“

Mittwoch, 7. November, 19.00 Uhr
Weinhaus Schreiner, Rheinstraße 38, 55116 Mainz
Eintritt: 5,- Euro

Einer der größten deutschsprachigen Autoren lebt in Mainz! Manchem dürfte der Name Ror Wolf ein Begriff sein: als Autor spielerisch-grotesker Gedichte, Erzählungen und Hörspiele. Für alle, die Wolf noch nicht kennen – und natürlich auch die, die sein Werk lieben – präsentiert Klaus Köhler, Schauspieler des Staatstheaters, eine Auswahl seiner Texte.

Ror Wolf wurde 1932 in Saalfeld geboren. Seit 1963 arbeitet er als Schriftsteller. Wolf wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und dem Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg.

Vorschau Lesungen Herbst 2018

Freuen Sie sich mit uns auf den Leseherbst in Mainz!

Tijan Sila – „Die Fahne der Wünsche“
2. November, 19.30 Uhr

Ror Wolf-Abend mit Klaus Köhler – „Danke schön. Nichts zu danken“
7. November, 19.00 Uhr

Petra Nikolić – „Die Unsterblichkeit einer Nacht“
8. November, 19.00 Uhr

Jörg Schröder und Barbara Kalender – „Siegfried“
14. November, 20.00 Uhr

Eckhart Nickel – „Hysteria“
15. November, 21.00 Uhr

Brigitta Dewald-Koch – „Die Reise nach Venedig“
18. November, 16.00 Uhr

Matthias Senkel – „Dunkle Zahlen“
6. Dezember, 20.00 Uhr

Daniela Dröscher – „Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft“
10. Dezember, 19.30 Uhr

Daniela Dröscher

Daniela Dröscher – „Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft“

Montag, 10. Dezember, 19.30 Uhr
Staatstheater Mainz, Orchestersaal

Eintritt: 9,50 / 4,75

Foto Daniela Dröscher
(c) Stefka Ammon

Die Schriftstellerin Daniela Dröscher hat ein einzigartiges Porträt über soziale Herkunft verfasst, das überraschende Antworten auf die Fragen nach dem Auseinanderdriften unserer Gesellschaft und die Grundprobleme politischen Engagements liefert. Anhand ihrer eigenen Geschichte zeigt sie, warum Herkunft unser gesellschaftliches Miteinander bis heute bestimmt und weshalb es immer noch schwer fällt, darüber zu sprechen.

„Zeige deine Klasse“ beleuchtet die sozialen Verhältnisse hierzulande aus einer radikal subjektiven Perspektive – und ist quasi die bundesrepublikanische Replik auf Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“. Dröscher arbeitet heraus, welche feinen Unterschiede letztlich durch unsere Herkunft bestimmt werden und warum wir das gesellschaftliche Wir-Gefühl verloren haben. Sie berichtet von Macht- und Ohnmachtsverhältnissen, die sie von ihrer frühen Kindheit bis jetzt erlebt hat, und die ihr Bewusstsein für die Klassenzugehörigkeit geprägt haben.

Daniela Dröscher, geboren 1977, wuchs in Rheinland-Pfalz unweit Kirn auf. Sie studierte in Trier, London und Potsdam. Sie veröffentlichte die Romane „Die Lichter des George Psalmanazar“ und „Pola“ sowie zahlreiche Theaterstücke. Dröscher erhielt u.a. den Arno Reinfrank- und den Robert Gernhard-Preis. Sie lebt in Berlin.

Moderation: Alexander Wasner (SWR)