Preise und Stipendien

Literarische Preise und Stipendien in Rheinland-Pfalz

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Aktuelle Informationen sollten Sie bei der angegebenen Kontaktadressen einholen. Bundesweite Ausschreibungen finden Sie zum Beispiel bei Sandra Uschtrin.

Für Autor_innen aus Rheinland-Pfalz lohnt auch ein Blick auf die Fördermöglichkeiten durch das Land.

Stand: 3/2017

Debüt des Jahres

Der eingetragene Verein Literaturwerk Rheinland-Pfalz/Saar lobt – in Kooperation mit dem VS Rheinland-Pfalz sowie dem VS Saarland – alle zwei Jahre einen Preis für das Debüt des Jahres (erstes Werk in einer der ausgeschriebenen Sparten) aus. Zum ersten mal 2013. Einsendeschluss ist jeweils der 31.12. des Vorjahres. Die Preisverleihung soll im März des darauffolgenden Jahres stattfinden.

Weitere Informationen

Erik-Reger-Preis der Zirp

Bedingung: keine Eigenbewerbung möglich!

Adresse: ZIRP Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, Kaiser Friedrich-Straße 5a, 55116 Mainz, www.zirp.de

Allgemeine Informationen, sonstige Angaben, Dotierung:
Vergeben wird der 1999 gestiftete Erik Reger-Preis von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP). Ihre Mitglieder – führende Persönlichkeiten und Instititutionen aus Wirtschaft, Forschung, Bildung, Kultur und Politik – möchten mit dem Preis zu einer verstärkten öffentlichen Auseinandersetzung mit der Rolle von Wirtschaft und Handel im gesellschaftlichen Leben anregen.

Benannt wurde die Auszeichnung nach dem Schriftsteller und Journalisten Erik Reger (1893-1954). Regers Hauptwerk, der Roman Union der festen Hand (1931), schildert leicht verschlüsselt die Entwicklung des Krupp-Konzerns zwischen Kaiserreich und Drittem Reich. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Reger bis zu seinem Tod Chefredakteur des Berliner Tagesspiegel.

Der Jury des Erik Reger-Preises gehören unter Vorsitz des Literaturkritikers Professor Dr. Martin Lüdke (Südwestrundfunk) u.a. Vertreter der Mainzer Fernsehsendeanstalten, des Buchhandels sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und Vertreter verschiedner Hochschulen über den nächsten Preisträger sowie Klaus Arp für den Vorstand der ZIRP an.

Ernst-Bloch-Preis

Allgemeine Informationen, sonstige Angaben, Dotierung:
Alle drei Jahre. Würdigung wissenschaftlichen oder literarischen Schaffens mit philosophischer Grundlage

Adresse:
Stadtverwaltung Ludwigshafen, Ernst-Bloch-Archiv, Pf. 21 12 25, 67012 Ludwigshafen

Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis der Stadt Alzey

Allgemeine Informationen, sonstige Angaben, Dotierung:
Verleihung alle drei Jahre

Bedingung:
deutschsprachige/r AutorIn, der sprachliche Ausdruck des Werks muss in würdiger Nachfolge zu Elisabeth Langgässer stehen, Preisträger muss einen Beitrag zum Werk der Langgässer liefern

Adresse:
Stadtverwaltung Alzey, Postfach 1409, 55222 Alzey, Tel: 06731- 495306

Pfalzpreis für Literatur

Der Bezirksverband Pfalz schreibt im Jahr 2016 wieder den Pfalzpreis für Literatur aus.

Der Preis wird als Hauptpreis (10.000 Euro) und Nachwuchspreis (2.500 Euro – für Teilnehmer bis zu 35 Jahren) vergeben. Die Höhe der Preisgelder steht unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Genehmigung. Um den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden; dabei sollte ein sachlicher oder persönlicher Bezug zur Pfalz bestehen. Bewerbungen und Vorschläge müssen bis zum 30.04.2016 vorliegen. Die Richtlinien zum Pfalzpreis für Literatur sowie das Anmeldeformular finden sich im Internet unter www.pfalzpreise.de.

Der alle drei Jahre vergebene Pfalzpreis für Literatur, den der Bezirksverband Pfalz seit 1959 ausschreibt, soll den Autorinnen und Autoren der Region zugutekommen. Mit dem Hauptpreis wird ein Werk von literarischem Rang ausgezeichnet, das nach 2012 veröffentlicht wurde. Für den Nachwuchspreis können auch nicht veröffentlichte Manuskripte, die nach 2012 erstellt wurden, eingereicht werden.

Beim Auswahlverfahren ermittelt die Jury zunächst maximal fünf Nominierte für beide Preise; aus ihrem Kreis wird jeweils ein Haupt- und Nachwuchspreisträger bestimmt, die der Bezirksverband Pfalz im Rahmen einer öffentlichen Pfalzpreis-Gala im Pfalztheater Kaiserslautern bekannt gibt. Jeder Preisträger erhält neben dem Preisgeld auch eine Trophäe und eine Urkunde. Auch die Nominierten werden mit einer Geldprämie in Höhe von 500 Euro bzw. 200 Euro beim Nachwuchspreis für ihre Teilnahme belohnt.

Fragen und Bewerbungen nimmt der Bezirksverband Pfalz, Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern, David Kleemann, Telefon 0631/3647-166, D.Kleemann@bv-pfalz.de entgegen.

Weitere Informationen, darunter die Richtlinien zu den Pfalzpreisen sowie ein Anmeldeformular, finden sich im Internet unter

http://www.bv-pfalz.de/preise-events/pfalzpreise/pfalzpreis-fuer-literatur/

Adresse:
Bezirksverband Pfalz, Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern

Georg-K.-Glaser Preis des Landes Rheinland-Pfalz

Zusammen mit dem Südwestrundfunk vergibt das Ministerium auf Vorschlag einer Jury den mit 10.000 € dotierten Georg-K.-Glaser-Preis sowie einen mit 3.000 € dotierten Förderpreis.

Mit dem Hauptpreis sollen herausragende, überregional wahrgenommene literarische Leistungen ausgezeichnet werden. Mit dem Förderpreis sollen förderungswürdige literarische Leistungen honoriert werden.

Der Preis richtet sich in beiden Kategorien an Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren sind oder dort leben oder durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz besonders verbunden sind.

Für den Hauptpreis ist eine Eigenbewerbung nicht möglich. Der Förderpreis wird öffentlich ausgeschrieben.

Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren werden in der öffentlichen Ausschreibung genannt.

Weitere Informationen

Gerty-Spies-Preis für Literatur der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Allgemeine Informationen, sonstige Angaben, Dotierung:
Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz schreibt den mit 5.000,- € dotierten Gerty Spies-Literaturpreis aus. Der Preis soll zur literarischen Auseinandersetzung mit einem gesellschaftspolitischen Thema anregen. Die jährliche wechselnden Themen erfragen Sie bitte direkt bei der Landeszentrale.

Teilnahmebedingungen:
Einzusenden ist ein unveröffentlichter abgeschlossener Text in deutscher Sprache von max. 15 Schreibmaschinenseiten à 30 Zeilen mit biobibliographischen Angaben.
Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren sind, hier leben oder durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz eng verbunden sind. Einsendeschluss ist i.d.R. jeweils der 30. Juni. Das Preisgeld wird von einer siebenköpfigen Jury an die beste Arbeit verliehen.

Adresse:
Die Einsendungen sind zu richten an die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz.

Zu Gerty Spies:
Der Preis ist nach der 1897 in Trier geborenen Schriftstellerin Gerty Spies benannt, die am 10. Oktober 1997 hundertjährig in München gestorben ist. Frau Spies, die als Jüdin 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert wurde, begann dort zu schreiben, um auch geistig zu überleben. In einem Brief hat Gerty Spies erklärt: „Gern bin ich damit einverstanden, daß der Preis, der im Rahmen dieses Wettbewerbs vergeben werden soll, nach mir benannt wird. Ich bin glücklich, daß mir in meinem Alter noch eine solche Ehrung zuteil wird.“ In den letzten Jahren wurden u.a. folgende Werke von ihr veröffentlicht: Drei Jahre Theresienstadt, 1984; Im Staube gefunden, 1987; Das schwarze Kleid; 1992 und Bittere Jugend, 1997.

Weitere Informationen unter http://www.politische-bildung-rlp.de/veranstaltungen/gerty-spies-literaturpreis.html

Hans-im-Glück-Preis der Stadt Limburg a. d. Lahn

Der Hans-im-Glück-Preis ist ein Förderpreis der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn für Jugendbuchautoren und -autorinnen. Gefördert bzw. mit dem Hans-im-Glück-Preis ausgezeichnet werden sprachlich und formal anspruchsvolle Romane und Erzählungen aus dem deutschen Sprachraum für jugendliche Leser und Leserinnen. Die Jury wird solche Bücher und Manuskripte auszeichnen, die durch neue Themen und Erzählweisen auffallen. Sie ermuntert die Einsender ausdrücklich zu Experimenten und Wagnissen.

Mindestumfang des Manuskriptes ca. 100 Seiten. Keine Kurzgeschichten, keine Bilderbuchtexte, Fantasyliteratur, Historische Romane, Gedichte oder Übersetzungen in die deutsche Sprache. Es können unveröffentlichte Manuskripte durch die Autoren selbst oder Bücher durch die Verlage eingereicht werden. Autoren, die bereits mit einem bedeutenden Preis im Jugendliteraturbereich ausgezeichnet wurden, können nicht berücksichtigt werden.

Der Preis ist mit 2.500 € und einer Kugel mit 24-karätiger Blattvergoldung der Limburger Gold- und Silberschmiedin Annette Zey dotiert. Die Kugel symbolisiert die Glücksgüter, die „Hans im Glück“ bedenkenlos und glücklich verschenkte. Im Sinne der Literatur- und Leseförderung lädt der Magistrat der Kreisstadt Limburg – Kulturamt – die Preisträgerin/den Preisträger in der Folge zu mindestens einer Autorenlesung ein.

Die eingereichten Bücher (fünf Exemplare für die fünf Juroren) oder Manuskripte (einfach) sind zu senden an:

Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
Kulturamt, Fischmarkt 21
65549 Limburg a. d. Lahn

aktuelle Informationen zum Hans-Im-Glück-Preis:
Tel.: (0 64 31) 21 29-13
E-Mail: nicole.schultrich ‚at‘ stadt.limburg.de

Bei jeder Manuskripteinsendung sind 10,- € unter Angabe einer zu erfragenden Haushaltsstelle (nicole.schultrich ‚at‘ stadt.limburg.de) auf ein Konto überwiesen werden.

Eine kurze Vita (Lebenslauf) sowie eine Liste der evtl. bisherigen Veröffentlichungen muss der Einsendung beigefügt werden. Eingereichte Bücher/Manuskripte werden nicht zurück gesandt. Die Jury kann zu den einzelnen Manuskripten auch keine Lektoratsgutachten ausstellen.

Der Jury gehören fünf Personen an.

Die Entscheidung der Jury wird veröffentlicht und die Verlage informiert. Mit Ausnahme der Plätze 1 bis 5 erfolgt keine Einzelbenachrichtigung. Der Rechtsweg gegen die Entscheidung der unabhängig arbeitenden Jury ist ausgeschlossen. Die Preisverleihung findet in der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn statt. Der Hans-im-Glück-Preis wird alle zwei Jahre vergeben. In den Jahren dazwischen wird die Kreisstadt Limburg im Rahmen des Hans-im-Glück-Preises Veranstaltungen und Projekte durchführen, die dem wichtigen Aspekt der Leseförderung und der lebendigen Beziehung zur Literatur dienen.

Hugo-Ball-Preis der Stadt Pirmasens

Der Hugo-Ball-Preis der Stadt Pirmasens soll an den in Pirmasens geborenen Literaten und Kulturkritiker Hugo Ball erinnern. Der Preis wird alle drei Jahre (Hauptpreis: 10.000 €, Förderpreis: 3.750 €) vergeben. Es werden herausragende Werke lebender Persönlichkeiten gewürdigt, die im Sinne Hugo Balls geisteswissenschaftlich und/oder künstlerisch arbeiten. Das sind zum Beispiel: Ein literarisches Werk oder Gesamtwerk, ein zeitkritisches Werk oder Gesamtwerk in philosophischer Grundhaltung, ein kunstwissenschaftliches, theaterwissenschaftliches oder musikwissenschaftliches Werk oder Gesamtwerk.

Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

Weitere Informationen: http://www.pirmasens.de/hugo-ball-preis

Joseph Breitbach Preis

Nach dem Willen des am 9. Mai 1980 in München verstorbenen Literaten Joseph Breitbach, der in Koblenz geboren, in Paris gelebt hat, verleiht die Akademie im Zusammenwirken mit der Stiftung Joseph-Breitbach alljährlich einen Literaturpreis. Er trägt den Namen Joseph-Breitbach-Preis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Mit dem Preis sollen deutschsprachige Werke aller Literaturgattungen ausgezeichnet werden. Die Preissumme kann unter verschiedenen Autoren aufgeteilt werden.

weitere Informationen:
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Geschwister-Scholl-Straße 2
55131 Mainz
www.joseph-breitbach-preis.de

Koblenzer Literaturpreis

Der Koblenzer Literaturpreis wird alle drei Jahre ausgelobt und ist mit 13.000 € dotiert. Dem dreijährigen Rhythmus folgend wird der nächste Literaturpreis 2009 im Frühjahr 2008 ausgeschrieben.

Der Koblenzer Wettbewerb fördert Autorinnen und Autoren, die im weiteren Sinne in der Region Mittelrhein leben und arbeiten oder diesen Raum als Sujet thematisieren. Dabei stehen neue literarische Wege und Formen im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Eine hochkarätige Jury mit Vertretern aus Literatur, Politik, Kultur, Medien, Zeitgeschehen und Wirtschaft entscheiden über die Vergabe des Preises. Er wird im Rahmen einer Literatur-Matinee im Theater der Stadt Koblenz überreicht.

Die Ausschreibung des Koblenzer Literatur-Preises ist im Internet unter www.koblenzer-literaturpreis.de veröffentlicht.

Kontakt:
Koblenz-Touristik, Bahnhofplatz 7, 56068 Koblenz

Kulturpreis im Fachbereich Literatur ausgeschrieben von der Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen

Allgemeine Informationen, sonstige Angaben, Dotierung:
2.500 €, alle drei Jahre wird der Preis zum Thema Literatur verliehen

Bedingung:
Der / die Bewerber/n ist im Landkreis Mainz-Bingen wohnhaft oder dort geboren; max. zwei Beiträge sind einzureichen. Es gibt eine inhaltliche Vorgabe zur literarischen Bearbeitung, die rechtzeitig bekanntgegeben wird. Der Beitrag ist bisher nicht veröffentlicht und umfasst maximal 10 Seiten;

Adresse:
Stiftung Kultur im Landkreis, Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Postfach 1355, 55206 Ingelheim

Limburg-Preis der Stadt Bad Dürkheim

Die Vergabe des Limburg-Preis der Stadt Bad Dürkheim findet in einem dreijährigen Turnus statt – die nächste Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2012. Die Stadt Bad Dürkheim vergibt in diesem Jahr im Rahmen ihres Literatur-Wettbewerbes zum siebten Mal den „Limburg-Preis“. Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Kunstverein Bad Dürkheim.

Preisgeld: 4000 €

Bedingungen:

Teilnahmeberechtigt ist jeder, der Erzählungen in literarischen Zeitschriften bzw. Anthologien oder als Buch (kein Selbstverlag, kein bod) bereits veröffentlicht hat. Jeder Autor/ jede Autorin kann nur eine unveröffentlichte Erzählung in deutscher Sprache einreichen. Eine thematische Vorgabe gibt es nicht. Der Text darf bei weitem Zeilenabstand (1 1/2-zeilig) und einer Schriftgröße von 12 Punkt nicht mehr als 10 Schreibmaschinenseiten (DIN A4) umfassen. Er ist in 3-facher Ausfertigung ohne Absenderangabe, mit einem Kennwort versehen, einzureichen. Ein beigefügter Briefumschlag mit dem gleichen Kennwort soll Name und Anschrift des Absenders sowie einen Nachweis über die Veröffentlichungen enthalten. Eingereichte Texte können nicht zurückgeschickt werden.

Anschrift:
Kunstverein Bad Dürkheim
Vors. Ulrich Bell
Otto-Schmitt-Groß-Str. 32
67098 Bad Dürkheim

weitere Informationen: http://www.kunstverein-bad-duerkheim.de/index.php/limburg-preis/limburgpreis

Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren

Herzlich eingeladen zur Teilnahme am Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz sind

  • junge Autorinnen und Autoren
  • die nicht älter als 34 Jahre sind
  • einen deutlichen Lebensbezug zur Stadt Mainz haben
  • bisher nur wenige Veröffentlichungen vorweisen können und
  • deren Texte eine sprachliche und/oder inhaltliche Innovation darstellen.

Die einzureichenden Arbeiten sind an keine bestimmte literarische Gattung gebunden. Eine thematische Begrenzung ist nicht gegeben. Die Texte sollen einen Umfang von insgesamt zehn Seiten (30 Zeilen à 60 Zeichen) nicht überschreiten.

Der/die Preisträger/in wird in zwei Schritten ermittelt: Zunächst wählt eine Vorjury drei Kandidat(inn)en aus. Während einer öffentlichen Lesung am tragen diese drei ihre Arbeiten der Hauptjury vor. Die Hauptjury besteht aus einem/er Literaturkritiker/in, einem/er Vertreter/in der Vorjury, dem Kulturdezernenten der Stadt Mainz und dem anwesenden Publikum. Bei Stimmengleichheit gibt das Mehrheitsvotum des Publikums den Ausschlag.

Um die Anonymität der Einsender/innen zu wahren, sollen die Texte in dreifacher Ausfertigung unter einem Kennwort eingesandt werden. Die Auflösung ist der Einsendung in einem gesonderten Umschlag (auf einem Zettel mit Name, Anschrift, Rufnummer, Kurzbiographie der Bewerber/innen und den ersten drei Worten der einzelnen Texte) beizufügen.

Bitte schicken an das LiteraturBüro Mainz für Rheinland-Pfalz, Am 87er Denkmal, Zitadelle Gebäude E, 55131 Mainz

Die nächste Ausschreibung findet 2017 statt.

Alle Informationen und zahlreiche Texte finden Sie hier.

Martha-Saalfeld-Förderpreis (Arbeitsstipendium)

Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vergibt auch in diesem Jahr wieder den mit insgesamt 10.000 € dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis. Mit diesem Literaturpreis, der nach der Pfälzer Lyrikerin und Erzählerin Martha Saalfeld benannt ist, möchte das Land Rheinland-Pfalz Autorinnen und Autoren bei der Realisierung eines noch nicht abgeschlossenen literarischen Projekts unterstützen.Um den Preis bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren worden sind oder dort leben oder die durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz besonders verbunden sind.

Das Preisgeld wird auf drei Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträger verteilt. Über die Vergabe des mit 5.000 € dotierten Hauptpreises entscheidet eine Fachjury. Diese wählt zwei weitere Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträger aus. Das Publikum der Preisverleihung entscheidet dann, wer von diesen beiden den mit 3.000 € und wer den mit 2.000 € dotierten weiteren Preis erhält.

Einzureichen sind maximal 10 Seiten (Schriftgröße: Arial 12) aus einem noch nicht abgeschlossenen Manuskript, ein Exposé zu diesem Projekt sowie biografische und bibliografische Angaben. Zugelassen sind alle belletristischen Gattungen. Einzusenden sind diese Unterlagen in zweifacher Ausfertigung an das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Referat 9821, Postfach 32 20, 55022 Mainz. Einsendeschluss ist Freitag, 31. März 2017 (es gilt das Datum des Poststempels).

Wie bereits in den zurückliegenden drei Jahren werden die Bewerbungen zum Gegenstand einer germanistischen und literaturwissenschaftlichen Lehrveranstaltung am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau.

Mit der Abgabe ihrer Bewerbung erklären sich die Autorinnen und Autoren implizit damit einverstanden, dass sich Studierende der Universität Koblenz-Landau mit dieser beschäftigen. Autorinnen und Autoren, die den Martha-Saalfeld-Förderpreis schon einmal erhalten haben, können sich nicht noch einmal darum bewerben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Nossack-Akademiepreis

Der Preis wird Dichtern und ihren Übersetzern von der Klasse der Literatur unter dem Patronat der Akademie verliehen. Er ist benannt nach dem 1977 verstorbenen Mitglied der Klasse der Literatur Hans Erich Nossack. Ausgezeichnet werden mit diesem Preis richtungsweisende literarische Arbeiten und deren kongenial-schöpferische Übertragung.

weitere Informationen:
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Geschwister-Scholl-Straße 2
55131 Mainz
Telefon: 06131/577-0
Telefax: 06131/577-206
http://www.adwmainz.de/nossack-akademiepreis.html

Hermann-Sinsheimer-Preis der Stadt Freinsheim

Der Hermann-Sinsheimer-Preis ist ein Literaturpreis, der von der Stadt Freinsheim vergeben wird. Die Auszeichnung ist mit 3.000 € dotiert. Der Preis erinnert an den in Freinsheim geborenen jüdischen Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalisten Hermann Sinsheimer (1883-1950).

Kontakt:
i-Punkt Kallstadt, Weinstraße 111, 67169 Kallstadt,

Stadtschreiber Literaturpreis des ZDF/3sat und der Stadt Mainz

Allgemeine Informationen, sonstige Angaben, Dotierung:
Jährliche Vergabe, eigene Wohnung für 1 Jahr

Bedingung:
Schriftsteller deutscher Sprache, Eigenbewerbung nicht möglich

Adresse:
ZDF, Mainz / Kulturdezernat der Stadt Mainz

Turmschreiber von Deidesheim

Weitere Informationen: http://www.deidesheim.de/de/erlebnis-pur/turmschreiberei.html

Zuckmayer-Medaille

Allgemeine Informationen, sonstige Angaben, Dotierung:
Medaille und Urkunde, Vergabe erfolgt durch eine Kommission, die dem Ministerpräsidenten Vorschläge macht.

Bedingung:
Autor/innen müssen mit ihren Verdiensten um die deutsche Sprache würdig erscheinen, im Andenken an Carl Zuckmayer geehrt zu werden.

Adresse:
Staatskanzlei Mainz Rheinland- Pfalz, Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Mainz http://www.stk.rlp.de