Ingo Bartsch – Opakalypse

Dienstag, 16. April
Beginn: 20.00 Uhr

Hafeneck, Frauenlobstr. 93
Eintritt: 7,– €, 5,– € erm.

Foto Ingo Bartsch
Foto Ingo Bartsch (c) Sina El Batanony

2016 beschloss der Autor Ingo Bartsch, sich ein Sabbatical zu gönnen. Angesichts der finan­ziellen Umstände wurde jedoch daraus keine einjährige Weltreise. Stattdessen fing er über eine Zeitarbeitsfirma als Pflegehilfskraft in einem Altenheim an. Es wurde ein intensives, ein manisch-depressives Jahr! Auf der einen Seite die sinnstiftende und unglaublich positive Arbeit für alte Menschen; auf der anderen Seite Frust, Stress und die erschütternde Feststellung, dass Art. 1 GG in Altenheimen widerlegt wird: Die Würde des Menschen ist durchaus antastbar. 

Aus diesem Sabbatical ist der im Piper Verlag erschienene Debütroman »Opakalypse« entstanden: in der Tradition der »investigativen Literatur« von Bukowski bis Wallraff stehend, aber als eine schwarze Komödie angelegt. Denn es ist – wie so oft – einzig der Humor, der hilft, Erschütterndes zu ertragen und zu verarbeiten. Bartsch bleibt in »Opakalypse« seinem Stil treu, den er seit Jahren schon auf Lesebühnen pflegt: temporeich, pointiert, unverblümt.

Ingo Bartsch, 1980 in Kassel geboren und in Nordhessen aufgewachsen, lebt seit 2000 in Mainz und arbeitet als Redakteur eines Stadtmagazins. Nebenbei studiert er Soziale Arbeit, wozu ihn die Erfahrung in der Altenpflege bewogen hat. Er lebt mit Frau und drei Töchtern in Rheinhessen.