Frank Witzel – Direkt danach und kurz davor

Lesung
Frank Witzel
„Direkt danach und kurz davor“

Montag, 27. November
Glashaus. Staatstheater, Gutenberglatz, 55116 Mainz
Eintritt: 10,- Euro, 5,- Euro (erm.) (Karten sind über Staatstheater erhältlich.)

Foto Frank Witzel
(c) Maja Bechert

Eines der ganz großen Romanprojekte 2017: Frank Witzels „Direkt danach und kurz davor“. Deutschland unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, es herrscht Krieg im Frieden. Mittels einer Vielzahl von Geschichten befragt Witzel die Geschichte: Wie konnte dies alles geschehen und was steht uns bevor? Dieser klug komponierte Roman rückt den Gründungsmythos der Bundesrepublik in den Fokus, die sogenannte Stunde Null, diese vielen kleinen und großen Wunder danach, die jedoch vielleicht – in Witzels Lesart der Historie – nur Verwunden sind, die bis in die Gegenwart hinein kaum verheilt das Narrativ dieses Landes bestimmen.

Frank Witzel, geboren 1955, lebt und arbeitet in Offenbach. Für seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ erhielt er 2015 den Deutschen Buchpreis. Für „Direkt danach und kurz davor“ ist er für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2017 nominiert.

Moderation der Lesung: Philipp Theisohn (Universität Zürich)

Eine Veranstaltung des LiteraturBüro Mainz e.V. im Rahmen des 30jährigen Vereinsjubiläums

Jochen Schmidt – Zuckersand

Lesung
Jochen Schmidt
„Zuckersand“

Dienstag, 28. November
Beginn: 20.00 Uhr
Buchhandlung Bukafski (Kurfürstenstr. 9, 55116 Mainz)
Eintritt: 7,- / 5,- Euro (erm.)

Foto Jochen Schmidt
(c) Susanne Schleyer

Karl, zwei Jahre alt, entdeckt die nähere Umgebung; sein Vater will ihm dabei nicht im Wege stehen. Karls Expeditionen in die Welt von Wohnung, Straße und Spielplatz lösen im Vater Erinnerungen und Betrachtungen über die eigene DDR-Kindheit aus. Dabei bemerkt er, dass er nicht nur Karls Kindheitsglück, sondern auch die Dinge seiner eigenen Kindheit bewahren möchte. Dies ist nicht der einzige Konflikt in seiner Beziehung zu Klara, die aus dem Büro schon mal per SMS Anweisungen zu Karls Erziehung schickt. Denn die Aussicht, endlich eine gemeinsame Wohnung zu beziehen, gefährdet die „Wunderkammer“ voller Gegenstände, die der Ich-Erzähler zu Hause hütet.

Jochen Schmidt, geboren 1970, wuchs in Ost-Berlin auf. Er studierte Germanistik und Romanistik. 1999 war er Mitbegründer der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. Seine Werke wurden unter anderem mit dem Open-Mike-Preis (1999) und dem Kasseler Literaturpreis (2004) ausgezeichnet. Schmidt ist Mitglied der deutschen Autoren-Nationalmannschaft“.

Eine Veranstaltung des LiteraturBüro Mainz e.V. im Rahmen des 30jährigen Vereinsjubiläums

Franz Dobler und Digger Barnes

Lesung und Konzert
Franz Dobler und Digger Barnes

Mittwoch, 29. November
Beginn: 20.00 Uhr
Kulturclub schon schön, Große Bleiche 60-62, 55116 Mainz
Eintritt: 11,- Euro VVK, 14,- Euro AK

Foto Digger Barnes
(c) Django Knoth

Ein Abend mit Songs und Prosa. Auf der Bühne heißt Kay Buchheim Digger Barnes. Er spricht und singt Englisch mit breitestem US-Slang. Seine Musik ist herrlich melancholische Americana, seine Lyrics erzählen vom Reisen und vom Doch-Nie-Ankommen. Barnes steht in der Tradition von Western, Country, Blues – und hat doch überhaupt nichts von falscher folkloristischer Redneck-Romantik.

Foto Franz Dobler
(c) Marijan Murat

Mit dem äußerst erfolgreichen Kriminalautor Franz Dobler verbindet Digger Barnes nicht nur einfach eine Freundschaft, sondern vielmehr eine künstlerische Seelenverwandtschaft. Auch die Protagonisten von Doblers Romanen sind Getriebene, Vagabunden, Umherschweifende, die sich mit dem Nachhausekommen schwer tun. Dobler sucht und findet seine Storys eher in Bahnhofskneipen und Tankstellen als in Reihenhaussiedlungen oder Vorstadtvillen; Dobler ist ein Chronist der Außenseiter und der rebels with a cause, wie zuletzt im seinem großartigen Roman „Ein Schlag ins Gesicht“. Dobler steht ganz in der Tradition von Jörg Fauser, Hunter S. Thompson und Charles Bukowski.

„Doblers Sprache ist maximal ungemütlich, sie hartgesotten und nicht jugendfrei zu nennen, wäre stark untertrieben.“ (Jürgen Kaube, FAZ)

Eine Veranstaltung des LiteraturBüro Mainz e.V. im Rahmen des 30jährigen Vereinsjubiläums

SuKuLTuR

Verlagsvorstellung & Lesung
SuKuLTuR
Mit Sofie Lichtenstein, Moritz Müller-Schwefe (Herausgeber/innen) und Anna Hetzer (Autorin)

Sonntag, 3. Dezember
Beginn: 20.00 Uhr
Buchbar Lomo, Ballplatz 2, 55116 Mainz
Eintritt: 7,- / 5,- Euro (erm.)

Foto Sukultur

SuKuLTuR – das sind doch die mit den reclamgelben Heftchen, die man aus Automaten ziehen kann. Wer das weiß, weiß schon mal ein wenig über den 1995 gegründeten Berliner Verlag , aber natürlich verbirgt sich hinter SuKuLTuR mehr: Gerade die Reihe „Schöner Lesen“, der Hauptpfeiler des Verlagsprogramms, bietet in mittlerweile über 150 Heften einen aufregenden Querschnitt durch die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Wer hat dort nicht alles veröffentlicht: Ann Cotten, Monika Rinck, Wolfgang Herrndorf, Dietmar Dath, Tijan Sila, Jochen Schimmang und viele andere mehr.

Zeit also für alle, die den Verlag gar nicht oder kaum kennen, dies unbedingt nachzuholen. Die Herausgeber der Reihe „Schöner Lesen“, Sofie Lichtenstein und Moritz Müller-Schwefe, werden die Unternehmung „SuKuLTuR“ vorstellen und Anna Hetzer wird eigene Texte präsentieren. Eine Veranstaltung, die insbesondere auch für Autorinnen und Autoren interessant sein dürfte. Und für literarisch Interessierte sowieso.

Eine Veranstaltung des LiteraturBüro Mainz e.V. im Rahmen des 30jährigen Vereinsjubiläums

30 Jahre Literaturbüro

30 Jahre LiteraturBüro Mainz e.V. für Rheinland-Pfalz

30 Jahre Literaturbüro

Im November 2017 feiert das LiteraturBüro Mainz e.V. für Rheinland-Pfalz sein dreißigjähriges Vereinsjubiläum.

Aus diesem schönen Anlass haben wir eine Veranstaltungsreihe von Anfang November bis Anfang Dezember konzipiert, in der wir unsere literarischen Vorlieben möglichst breit gefächert präsentieren wollen. Wir haben Autorinnen und Autoren eingeladen, die über die Zeitläufe der näheren und ferneren Vergangenheit so schreiben, dass man ihre Literatur als unbedingten Kommentar zur Gegenwart begreifen kann.

Mit unseren insgesamt elf Veranstaltungen bieten wir also nicht nur eine Rückschau über 30 Jahre kulturelle Arbeit in der Landeshauptstadt Mainz und in Rheinland-Pfalz, sondern auch eine literarische wie gesamtgesellschaftliche Standortbestimmung in bewegten Zeiten.

Das Jubiläumsprogramm wird unterstützt vom Ministerium für Wissenshaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.

Unser Programmheft können Sie hier herunterladen. (pdf)

Mittwoch, 1. November
Laurie Penny
Kulturclub schon schön

Dienstag, 7. November
Christiane Rösinger
Hafeneck

Montag, 13. November
Stefanie Sargnagel und Puneh Ansari
Capitol-Kino

Dienstag, 14 November
Sven Regener
Großes Haus, Staatstheater

Donnerstag, 16. November
Marcus Braun
Buchhandlung Bukafski

Freitag, 24. November
Gerhard Henschel
Drusussaal, Zitadelle

Sonntag, 26. November
Tom Drury
Drusussaal, Zitadelle

Montag, 27. November
Frank Witzel
Glashaus, Staatstheater

Dienstag, 28. November
Jochen Schmidt
Buchhandlung Bukafski

Mittwoch, 29. November
Franz Dobler und Digger Barnes
Kulturclub schon schön

Sonntag, 3. Dezember
SuKuLTuR-Verlagspräsentation
Buchbar Lomo

Tijan Sila

Lesung
Tijan Sila
„Tierchen unlimited“

Foto Tijan Sila
(c) Sven Paustian

Mittwoch, 24. Mai
Beginn: 20.00 Uhr
Buchhandlung Bukafski, Kurfürstenstraße 9, Mainz

Eintritt: 8,- / 5,- Euro (erm.)

Sarajevo in den Neunzigern: Es herrscht Krieg, die Stadt steht unter Beschuss. Wenn man dann noch, wie der Held in Tijan Silas Roman „Tierchen unlimited“, mitten in der Pubertät steckt, macht dies das Leben besonders misslich und absurd. Der Strom zum Computerspielen ist knapp, das Tauschen von Comics wird durch Granateneinschläge erschwert und Soldaten kann man nur mit gestohlenen Sex-Heftchen zum Basketballspielen motivieren.

Nach einer abenteuerlichen Flucht landet der Ich-Erzähler mit seiner Familie in Deutschland, genauer gesagt in der Pfalz. Hier ist das Leben auf andere Art absurd wie im belagerten Sarajevo. Es scheint von Neonazis zu wimmeln und die Mädchen sind auch nicht gerade leicht zu verstehen. Wie zum Beispiel Sarah, mit der unser Held Gewichte stemmt und zu der er eine ganz besondere Beziehung entwickelt …

„Tierchen unlimited“ ist eine der hochgelobten literarischen Neuerscheinungen des Frühjahrs: „Ein schnelles und manchmal hartes, streckenweise komisches und dann wieder albernes Buch. Ganz sicher aber … zu keinem Zeitpunkt öde“ (Süddeutsche Zeitung). Also, nicht verpassen!

Tijan Sila kam 1981 in Sarajevo zur Welt und emigrierte 1994 mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg. Heute lebt er in Kaiserslautern, wo er als Lehrer an einer Berufsschule arbeitet. „Tierchen unlimited“ ist sein erster Roman.

Landesmeisterschaften Poetry Slam

Poetry Slam
Die sechsten rheinland-pfälzischen Poetry Slam Landesmeisterschaften

Vorrunde 18. Mai 2017, Mainz, 19.30 Uhr und 22 Uhr
Kulturcafé, Johann-Joachim-Becher-Weg 5, Mainz
Eintritt: 8,- Euro / 6,- Euro ermäßigt

Finale, Freitag, 19. Mai, 19 Uhr
Frankfurter Hof, Augustinerstraße 55, Mainz
Eintritt 10,- Euro, 8,- Euro ermäßigt (jeweils zzgl. Gebühren)

Große Bühne(n) für diese spannende Darbietungsform frischer und unverbrauchter Literatur!

Die zum sechsten Mal stattfindenden rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaften gastieren am 18. und 19. Mai im Kulturcafé der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und im Frankfurter Hof in der Augustinerstraße.

Moderiert von den beiden Mainzer Slam-Poeten Ken Yamamoto (Poetry Slam Mainz) und Felix „Schunke“ Steinmüller (ReSlam the Q-Kaff), werden 20 Slam-Poetinnen und -Poeten, die von den 16 regelmäßig in Rheinland-Pfalz stattfindenden Poetry Slams entsandt werden, bei drei Veranstaltungen im Dichterwettstreit gegeneinander antreten.

Die Siegerin/der Sieger erhält einen der hart umkämpften Startplätze für die deutschsprachigen Meisterschaften im Oktober 2017 in Hannover!

In zwei Vorrunden, die am 18. Mai im Kulturcafé auf der Uni stattfinden, werden die Teilnehmenden für das Finale am 19. Mai im Frankfurter Hof ermittel. Dabei entscheiden je sieben Jurorinnen und Juroren aus dem Publikum, wer sich für das Finale qualifiziert bzw. am den diesjährigen Landestitel erhält.

Für die beiden Vorrunden  sind Karten im Vorverkauf direkt im Kulturcafé erhältlich. Für das Finale im Frankfurter Hof können Karten online unter www.frankfurter-hof-mainz.de oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen geordert werden.

Die sechsten rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaften im Poetry Slam werden unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH und dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Nis-Momme Stockmann & Les Trucs

Lesung und Musik
Nis-Momme Stockmann & Les Trucs
„Der Fuchs“

Foto Les Trucs
(c) Nis-Momme Stockmann

Mittwoch, 3. Mai
Beginn: 20.30 Uhr
Staatstheater Mainz, Glashaus

Eintritt: 9,50 Euro / 4,75 Euro erm.

Mit einer literarischen Sensation wartete 2016 der Theaterautor Nis-Momme Stockmann auf: In seinem Romandebüt „Der Fuchs“ erzählt er von einer meteorologischen Apokalypse in einem norddeutschen Küstendorf. Angereichert mit Mythen und Theorie, Thriller- und Splatterversatzstücken wird ein Panoptikum individueller und gesellschaftlicher Katastrophen entworfen, wie es in der ansonsten eher betulichen Gegenwartsliteratur selten zu finden ist:

„Käuze und Loser, Rassisten und Perverse alle vom Untergang bedroht: In seinem Debütroman „Der Fuchs“ präsentiert Nis-Momme Stockmann eine fantastische Freakshow deutschen Kleinbürgertums in einer Kleinstadt namens Thule.“ Kapar Heinrich, Spiegel Online

Im Glashaus wird Stockmann gemeinsam mit dem Electronic-/New-Wave-Duo Les Trucs den „Fuchs“ als musikalische Lesung zelebrieren.

Eine Veranstaltung des LiteraturBüro Mainz e.V. in Kooperation mit dem Staatstheater Mainz

Arno Frank

Lesung
Arno Frank
„So, und jetzt kommst du“

Foto Arno Frank
(c) Bernd Hartung

Freitag, 28. April
Beginn: 20.00 Uhr
Buchhandlung Bukafski, Kurfürstenstr. 9, Mainz

Eintritt: 8,- Euro / 5,- Euro erm.

Der eigenen Vater ein international gesuchter Hochstapler – die Geschichte, die Arno Frank in seinem Debütroman erzählt, ist eine literarische Lehrstunde in Sachen allzu freier Marktwirtschaft …

Kaiserslautern in den achtziger Jahren. Der Autohändler Jürgen versucht zunächst vergeblich, mittels dubioser Deals an das große Geld zu kommen, um sich, seiner Frau und seinen drei Kindern ein Leben in Wohlstand zu sichern. Als er umgerechnet 300.00 Euro unterschlägt, flieht die Familie vor den Ermittlungsbehörden zunächst nach Frankreich, wo sie auf großem Fuß, aber von der Substanz lebt. Als das Geld fast aufgebraucht ist und Interpol bereits die Fährte aufgenommen hat, haut die Familie nach Portugal ab. In einem Hotel in Lissabon beginnt Jürgen, einen Callgirl-Ring aufzuziehen – und scheitert kläglich. Aber die Odyssee ist damit noch nicht zu Ende …

Mit „So, und jetzt kommst du“ hat der 1971 in Kaiserlautern geborene Journalist Arno Frank seine eigene Kindheits- und Jugendgeschichte erzählt, die mit dem Vater eine Figur in den Fokus rückt, die in ihrer Getriebenheit und ihrer fast komischen Tragik anrührt. Ein ganz besonderer Glücksfall für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur.

Bov Bjerg

Lesung
Bov Bjerg
„Auerhaus und andere Texte“

Foto Bov Bjerg
(c) Milena Schlösser

Mittwoch, 26. April
Beginn: 20.00 Uhr
Lomo Buchbar, Ballplatz 2, Mainz

Eintritt: 12,- Euro VVK (zzgl. Gebühren), 15,- Euro AK

Unvorstellbar, aber wahr: Es gab eine Zeit ohne Internet und Smartphone, dafür aber mit vielen Experimenten, um sih der scheinbar unvermeidlichen Geburt-Schule-Arbeit-Tod-Vita zu entziehen –Die Schüler-WG „Auerhaus“ in Bov Bjergs gleichnamigen, höchst unterhaltsamen Roman ist eines davon.

Als der Roman 2015 erschien, überschlug sich die Kritik mit Lobeshymnen:

„Ich habe seit Jahren auf dieses Buch gewartet.“ Maxim Biller, Literarisches Quartett
„Ein zauberschönes Buch über die Jugend – für jedes Alter.“ Tobias Becker, Spiegel Online

„Schwafeln können viele, aber die hohe Kunst der Verknappung beherrschen nur wenige Schriftsteller. Bov Bjerg weiß sie auf die Spitze zu treiben.“ Jan Wiele, FAZ

Bov Bjerg wurde 1965 in der schwäbischen Provinz geboren. Seit 1984 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin. Bjerg arbeitete als Koch und Schauspieler, begründete eine Literaturzeitschrift und mehrere Lesebühnen. Mit dem 2016 erschienenen Erzählungsband „Die Modernisierung meiner Mutter“ legte er einen gefeierten Best-Of-Bjerg-Band vor.

Eine Veranstaltung des Frankfurter Hof Mainz in Kooperation mit dem LiteraturBüro Mainz e.V.