Jürgen Heimbach – Die Rote Hand

Mittwoch, 13. November
Beginn: 19.00 Uhr
Weinhaus Schreiner, Rheinstr. 38
Eintritt: 5,- Euro

1959: In Algerien wird ein brutaler Krieg zwischen der algerischen Befreiungsbewegung FLN und der französischen Armee geführt. Deutschland ist scheinbar weit weg von dem Konflikt, doch Unterstützer der FLN werden von einem Ableger des französischen Geheimdiensts, der „Roten Hand“, auch hier verfolgt. Um an einen Waffenhändler heranzukommen, kontaktiert die „Rote Hand“ Arnolt Streich, einen ehemaligen Fremdenlegionär, der in Frankfurt lebt. Widerwillig beginnt dieser die Suche, findet den Waffenhändler, der wenig später Opfer einer Autobombe wird. Doch es gibt eine Zeugin der Tat: dessen Tochter Lidia. Nun bekommt Streich den Auftrag, sie zu finden …

Rocko Schamoni – Große Freiheit

Sonntag, 24. November
Beginn: 20.00 Uhr

KUZ, Dagobertstr. 20b
Eintritt: 15,– € VVK

Das Deutschland der Nachkriegsjahre ist eng und spießig. In St. Pauli versammeln sich all jene mit der Sehnsucht nach einem grenzenlosen Leben. Im Rotlicht treiben Künstler wie Hubert Fichte und die damals noch unbekannte Band The Beatles durch die heruntergekommenen Straßen. 1962 verschlägt es Wolli Köhler nach St. Pauli. Der junge Mann aus dem Nirgendwo ist auf der Suche nach Abenteuer und Freiheit … Rocko Schamoni erzählt die frühen Jahre von Kiezlegende Wolli Köhler als Entwicklungsroman eines Antihelden. Die »Große Freiheit« als Sehnsuchtsort für Gegenkultur, Kunst, Drogen und freie Sexualität.

Rocko Schamoni ist Autor, Entertainer, Musiker, Schauspieler und Bühnenkünstler und lebt in Hamburg.

VVK: www.kulturzentrummainz.de

Barbara Honigmann – Georg

Mittwoch, 27. November
Beginn: 19.00 Uhr
Neue Synagoge Mainz, Synagogenplatz 1
Eintritt: 12,- Euro, 9,- Euro ermäßigt

„Mein Vater heiratete immer dreißigjährige Frauen. Er wurde älter, aber seine Frauen blieben immer um die dreißig … Sie hießen Ruth, Litzy, das war meine Mutter, Gisela und Liselotte ….“

Das ist die private Seite einer Lebensgeschichte, die um die halbe Welt führt: Herkunft aus Wiesbaden, Odenwaldschule, Paris-London-Berlin, dazwischen Internierung in Kanada, nach der Emigration der Weg in die DDR. Und bei alldem die wiederkehrende Erfahrung: „Zu Hause Mensch und auf der Straße Jude.“

Barbara Honigmann erzählt lakonisch und witzig, traurig und mitreißend von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Familie. Ein schmales Buch, aber ein großes Buch über Deutschland und die bewegende nachgetragene Liebeserklärung an einen außergewöhnlichen Mann.

Barbara Honigmann wurde 1949 in Ost-Berlin geboren. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit der Familie nach Straßburg. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Kleist-Preis, dem Max Frisch-Preis der Stadt Zürich, dem Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis der Stadt Alzey und zuletzt 2018 mit dem Jakob-Wassermann-Preis.

Moderation: Dr. Peter Waldmann, Jüdische Gemeinde Mainz

Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Mainz 2019 


Die Leselampe im Dezember

Mittwoch, 11. Dezember
Einlass: 20.00 Uhr
Dorett Bar, Zanggasse 36
Eintritt: 3,- Euro

Logo Leselampe Mainz

Die Leselampe ist eine junge Lesebühne in Mainz, die Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bietet, ihre Texte vor Publikum zu präsentieren. 

Im Mittelpunkt steht der literarische Nachwuchs, allerdings der fortgeschrittene. Zu sehen und zu hören sind Autorinnen und Autoren, die bereits Bücher veröffentlicht haben oder ausgezeichnet wurden, und Wortkünstler, die für ein Livepublikum schreiben. Im Rahmen der Leselampe-Reihe lasen u.a. der Krimiautor und Ex-Gangster Maximilian Pollux, die amtierende Mainzer Literaturförderpreisträgerin Leonie Höckbert und die erfolgreiche Reiseschriftellerin Miriam Spies. 

Die Leselampe ist ausdrücklich kein Poetry Slam. Gelesen wird sitzend und im Schein der namensstiftenden Leuchtvorrichtung.

Interessierte Autorinnen und Autoren sind eingeladen, sich per Mail an die.leselampe.mainz@gmail.com oder über einen der Social-Media-Kanäle zu bewerben. Auch Musikerinnen und Musiker dürfen sich gerne melden, denn die Leselampe wird musikalisch begleitet.

Kuratiert wird die Leselampe von Sarah Beicht und Ingo Bartsch. Sarah Beicht ist mehrfach ausgezeichnete junge Mainzer Autorin und betreibt den Literaturblog „Gutenbergs Letterwald“. Ingo Bartsch ist verdienter Lesebühnenveteran und legte Anfang April 2019 sein Romandebüt im Piper Verlag vor. 

Kuratiert wird die Leselampe von Sarah Beicht und Ingo Bartsch. Sarah Beicht ist mehrfach ausgezeichnete junge Mainzer Autorin und betreibt den Literaturblog „Gutenbergs Letterwald“. Ingo Bartsch ist verdienter Lesebühnenveteran und legte Anfang April 2019 sein Romandebüt im Piper Verlag vor. 

Die Leselampe wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Leselampe im Oktober

Mittwoch, 23. Oktober
Einlass: 20.00 Uhr

Dorett Bar, Zanggasse 36
Eintritt: 3,- Euro

Logo Leselampe Mainz

Die Leselampe ist eine junge Lesebühne in Mainz, die Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bietet, ihre Texte vor Publikum zu präsentieren. 

Im Mittelpunkt steht der literarische Nachwuchs, allerdings der fortgeschrittene. Zu sehen und zu hören sind Autorinnen und Autoren, die bereits Bücher veröffentlicht haben oder ausgezeichnet wurden, und Wortkünstler, die für ein Livepublikum schreiben. Im Rahmen der Leselampe-Reihe lasen u.a. der Krimiautor und Ex-Gangster Maximilian Pollux, die amtierende Mainzer Literaturförderpreisträgerin Leonie Höckbert und die erfolgreiche Reiseschriftellerin Miriam Spies. 

Die Leselampe ist ausdrücklich kein Poetry Slam. Gelesen wird sitzend und im Schein der namensstiftenden Leuchtvorrichtung.

Interessierte Autorinnen und Autoren sind eingeladen, sich per Mail an die.leselampe.mainz@gmail.com oder über einen der Social-Media-Kanäle zu bewerben. Auch Musikerinnen und Musiker dürfen sich gerne melden, denn die Leselampe wird musikalisch begleitet.

Kuratiert wird die Leselampe von Sarah Beicht und Ingo Bartsch. Sarah Beicht ist mehrfach ausgezeichnete junge Mainzer Autorin und betreibt den Literaturblog „Gutenbergs Letterwald“. Ingo Bartsch ist verdienter Lesebühnenveteran und legte Anfang April 2019 sein Romandebüt im Piper Verlag vor. 

Kuratiert wird die Leselampe von Sarah Beicht und Ingo Bartsch. Sarah Beicht ist mehrfach ausgezeichnete junge Mainzer Autorin und betreibt den Literaturblog „Gutenbergs Letterwald“. Ingo Bartsch ist verdienter Lesebühnenveteran und legte Anfang April 2019 sein Romandebüt im Piper Verlag vor. 

Die Leselampe wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.