Die Leselampe im Oktober

Mittwoch, 23. Oktober
Einlass: 20.00 Uhr

Dorett Bar, Zanggasse 36
Eintritt: 3,- Euro

Logo Leselampe Mainz

Die Leselampe ist eine junge Lesebühne in Mainz, die Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bietet, ihre Texte vor Publikum zu präsentieren. 

Im Mittelpunkt steht der literarische Nachwuchs, allerdings der fortgeschrittene. Zu sehen und zu hören sind Autorinnen und Autoren, die bereits Bücher veröffentlicht haben oder ausgezeichnet wurden, und Wortkünstler, die für ein Livepublikum schreiben. Im Rahmen der Leselampe-Reihe lasen u.a. der Krimiautor und Ex-Gangster Maximilian Pollux, die amtierende Mainzer Literaturförderpreisträgerin Leonie Höckbert und die erfolgreiche Reiseschriftellerin Miriam Spies. 

Die Leselampe ist ausdrücklich kein Poetry Slam. Gelesen wird sitzend und im Schein der namensstiftenden Leuchtvorrichtung.

Interessierte Autorinnen und Autoren sind eingeladen, sich per Mail an die.leselampe.mainz@gmail.com oder über einen der Social-Media-Kanäle zu bewerben. Auch Musikerinnen und Musiker dürfen sich gerne melden, denn die Leselampe wird musikalisch begleitet.

Kuratiert wird die Leselampe von Sarah Beicht und Ingo Bartsch. Sarah Beicht ist mehrfach ausgezeichnete junge Mainzer Autorin und betreibt den Literaturblog „Gutenbergs Letterwald“. Ingo Bartsch ist verdienter Lesebühnenveteran und legte Anfang April 2019 sein Romandebüt im Piper Verlag vor. 

Kuratiert wird die Leselampe von Sarah Beicht und Ingo Bartsch. Sarah Beicht ist mehrfach ausgezeichnete junge Mainzer Autorin und betreibt den Literaturblog „Gutenbergs Letterwald“. Ingo Bartsch ist verdienter Lesebühnenveteran und legte Anfang April 2019 sein Romandebüt im Piper Verlag vor. 

Die Leselampe wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.

Lesungen in Mainz – Programm 2.2019

Cover Programmheft Literaturbüro 2.2019

Leselampe – eine Lesebühne für Mainz
Mittwoch, 23. Oktober, Dorett Bar

Ronja von Rönne
Freitag, 25. Oktober, KUZ

Verleihung Literaturförderpreis Mainz
Dienstag, 5. November, Mainzer Kammerspiele

Jochen Veit
Freitag, 8. November, Weingut Becker

Franz Dobler
Sonntag, 10. November, Hafeneck

Jürgen Heimbach
Mittwoch, 13. November, Weinhaus Schreiner

Rocko Schamoni
Sonntag, 24. November, KUZ

Barbara Honigmann
Mittwoch, 27. November, Neue Synagoge

Friedrich Ani
Mittwoch, 4. Dezember, KUZ
Die Lesung am Mittwoch, 4.12. mit Friedrich Ani entfällt! Es wird einen Nachholtermin im 1. Halbjahr 2020 geben.

Leselampe – eine Lesebühne für Mainz
Mittwoch, 11. Dezember, Dorett Bar

Ronja von Rönne – Jetzt ist noch viel schlechter

Freitag, 25. Oktober
Beginn: 20.00 Uhr

KUZ, Dagobertstr. 20b
Eintritt: 15,– € VVK

Ronja von Rönne, Jahrgang 1992, hat sehr viele Studien abgebrochen und einige Praktika absolviert. Dabei hat sie gelernt, dass sie weder Studentin noch Praktikantin werden will. Seitdem schreibt sie, selten ganze Bücher und immer auf www.sudelheft.de.

2016 ist ihr erster Roman »Wir kommen« erschienen, 2017 erschien ihr zweites Buch »Heute ist leider schlecht«, eine Sammlung ihrer besten Kolumnen und neuer Texte. Seit 2017 arbeitet sie u.a. für ARTE und moderiert dort das Magazin »Streetphilosophy«.

Karten im Vorverkauf unter www.kulturzentrummainz.de

Philipp Weiss – Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen

Freitag, 5. Juli
Beginn: 20 Uhr

Buchhandlung Bukafski, Kurfürstenstr. 9
Eintritt: 7,– €, 5,– € erm.

Als Siebzehnjährige erlebt Paulette im Jahr 1871 den Aufstand der Pariser Kommune, bereist als eine der ersten europäischen Frauen Japan und liegt über 130 Jahre tiefgefroren im Eis der französischen Alpen. Die Klimaforscherin Chantal, ihre Ururenkelin, folgt ihren Spuren nach Fernost und entwirft dabei eine zynische Geschichte des Universums. Persönliche wie historische Katastrophen – wie ein Erdbeben, ein Tsunami und ein Atomunfall – bestimmen ihre Erzählung …

1.000 Seiten, fünf Bände – ein einziger Roman. In »Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen« erzählt Weiss von der Verwandlung der Welt im Anthropozän – jener Epoche der Erdgeschichte, in der der Mensch zur gestaltenden Kraft geworden ist. Zwischen Frankreich und Japan, zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert, in Form von Enzyklopädie, Erzählung, Notizheft, Audiotranskription und Comic entwirft dieses im Suhrkamp Verlag erschienene Romanprojekt ein Panoptikum der Wirklichkeit – eins der spannendsten literarischen Debüts seit Langem. 

Philipp Weiss, geboren 1982, studierte Germanistik und Philosophie. Er schreibt Prosa und Theaterstücke, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. 2009 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2013/14 war er Hausautor am Schauspielhaus Wien. Für »Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen« erhielt Weiss 2018 den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. 

Anke Stelling – Schäfchen im Trockenen

Donnerstag, 13. Juni
Beginn: 19.30 Uhr

Staatstheater Mainz / Orchestersaal (Eingang durch Theater-Parkhaus)
Eintritt: 9,50 € / 4,75 € (erm.)

Resi kommt als Schriftstellerin mehr recht als schlecht über die Runden. Zu allem Überfluss wird ihr auch noch von einem Freund die Wohnung gekündigt, in der sie mit ihrer Familie lebt. Ihr Vermieter und Resis alte Clique – Linke wie sie, aber aus gutem Hause – sind beleidigt. Denn Resi hat über ein Bauprojekt, an dem sie sich nicht beteiligen wollte, geschrieben, zuerst nur in einem Artikel, dann aber auch in einem »bösen Buch«. Während die einen mit bodentiefen Fenstern und begehbaren Kleiderschränken in der Innenstadt leben, müssen die anderen halt schauen, wo sie bleiben – bitteren Einsichten stellt Stelling einen bitteren Humor entgegen, wie er in der deutschen Gegenwartsliteratur viel zu selten zu finden ist.

Anke Stellings Roman »Schäfchen im Trockenen« handelt von der Illusion des sozialen Aufstiegs und von der Erfahrung, dass die eigene Herkunft einen langen Schatten wirft.

Anke Stelling, 1971 in Ulm geboren, absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. »Bodentiefe Fenster« war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2015.

VVK: www.staatstheater-mainz.com