Empfohlen

Lesungen in Mainz – Programm 2.2019

Cover Programmheft Literaturbüro 2.2019

Leselampe – eine Lesebühne für Mainz
Mittwoch, 23. Oktober, Dorett Bar

Ronja von Rönne
Freitag, 25. Oktober, KUZ

Verleihung Literaturförderpreis Mainz
Dienstag, 5. November, Mainzer Kammerspiele

Jochen Veit
Freitag, 8. November, Weingut Becker

Franz Dobler
Sonntag, 10. November, Hafeneck

Jürgen Heimbach
Mittwoch, 13. November, Weinhaus Schreiner

Rocko Schamoni
Sonntag, 24. November, KUZ

Barbara Honigmann
Mittwoch, 27. November, Neue Synagoge

Friedrich Ani
Mittwoch, 4. Dezember, KUZ

Leselampe – eine Lesebühne für Mainz
Mittwoch, 11. Dezember, Dorett Bar

Literaturförderpreis 2019

Verleihung des Literaturförderpreises 2019 der Landeshauptstadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren

Dienstag, 5. November, Beginn: 19.00 Uhr
Mainzer Kammerspiele, Eintritt frei!

Jede Stimme zählt! Das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz und das LiteraturBüro Mainz e.V. vergeben erneut den Literaturförderpreis für junge Autorinnen und Autoren. Die drei für das Finale nominierten Kandidaten stellen an diesem Abend ihre eingereichten Texte vor, danach wählt das Publikum seinen Favoriten.

Neben dem Publikum entscheidet die vierköpfige Hauptjury, die unter anderem aus der aktuellen Stadtschreiberin Eva Menasse und der Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse besteht, über die Vergabe des Förderpreises, der mit insgesamt 2.500 Euro dotiert ist. Fünf Stimmen, drei Finalisten und nur eine/r kann gewinnen: Für knisternde Spannung und literarische Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. 

Die Preisträgerin

Emily Grunert © Silviu Guiman

Emily Grunert hat den Mainzer Literaturförderpreis 2019 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Sie setzte sich mit ihrem Text Odra_Oder (pdf) gegen die Texte von Manon Hopf „Hände im Garten“ und Aline Wollmer „Verblümt“ durch.

Das Finale

Im Finale des Förderpreises sind die Autorinnen und Autoren

Pressemeldung der Stadt Mainz

Hier finden Sie die Pressemeldung der Stadt.

„Literaturförderpreis 2019“ weiterlesen

Jochen Veit – Mein Bruder, mein Herz

Jochen Veit: „Mein Bruder, mein Herz“
Musik: Gruppe „Seltsam! – AcousticChillOut“
Samstag, 9. November, 19.00 Uhr
Weingut Becker, Römerstr. 1, Mainz-Ebersheim
Eintritt: 5,- Euro

Viele Monate ist es her, dass Stephan seinen 13 Jahre jüngeren Bruder Benno zuletzt gesehen hat. Stephan hatte seine Heimat, ein abgelegenes Dorf im Schwarzwald, verlassen, nachdem die Eltern unter ungeklärten Umständen verschwanden. Jetzt kehrt er zurück, getrieben von der düsteren Ahnung, dass Benno etwas mit dem Verschwinden zu tun gehabt haben könnte. Das Wiedersehen mit seinem Bruder konfrontiert Stephan mit scheinbar unlösbaren Fragen nach Verantwortung, Schuld und Verrat. Während sich über dem Dickicht des Waldes der Himmel verdunkelt, kommt Stephan der Wahrheit immer näher – bis der Sturm losbricht …

Franz Dobler – Ein Schuss ins Blaue

Sonntag, 10. November
Beginn: 20.00 Uhr
Hafeneck , Frauenlobstr. 93 
Eintritt:  7,- € / 5,- € (erm.)

Foto Franz Dobler
(c) Foto: Marijan Murat

Fallner ist zurück! Der bärbeißige Ex-Polizist, der bereits in „Ein Bulle im Zug“ und  „Ein Schlag ins Gesicht“ ermittelte, bekommt es diesmal mit einem islamistischen Attentäter zu tun, auf den ein Kopfgeld von zwei Millionen Euro ausgesetzt ist. Angeblich hält sich der Gesuchte in München auf. Aber woher kommt der Hinweis eigentlich? Und wird die Sicherheitsfirma, für die Fallner arbeitet, vielleicht nur für ein schmutziges Spiel missbraucht? Zu allem Überfluss muss sich Fallner auch noch um ein vierzehnjähriges Mädchen kümmern, das bei ihm und seiner Frau Jaqueline untergeschlüpft ist …

„Dobler schreibt Kriminalromane wie kein Zweiter in Deutschland“ – diesem Urteil von Spiegel Online können wir uns nur anschließen. Poetisch, derb und spannend sind Doblers Fallner-Geschichten. Dass bereits der erste Roman der Reihe, „Ein Bulle im Zug“, mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde, ist da nur konsequent.

Franz Dobler, geboren 1959, lebt in Augsburg und hat seit 1988 neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u.a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, auch Erzählungen und Musikbücher veröffentlicht. 

Jürgen Heimbach – Die Rote Hand

Mittwoch, 13. November
Beginn: 19.00 Uhr
Weinhaus Schreiner, Rheinstr. 38
Eintritt: 5,- Euro

1959: In Algerien wird ein brutaler Krieg zwischen der algerischen Befreiungsbewegung FLN und der französischen Armee geführt. Deutschland ist scheinbar weit weg von dem Konflikt, doch Unterstützer der FLN werden von einem Ableger des französischen Geheimdiensts, der „Roten Hand“, auch hier verfolgt. Um an einen Waffenhändler heranzukommen, kontaktiert die „Rote Hand“ Arnolt Streich, einen ehemaligen Fremdenlegionär, der in Frankfurt lebt. Widerwillig beginnt dieser die Suche, findet den Waffenhändler, der wenig später Opfer einer Autobombe wird. Doch es gibt eine Zeugin der Tat: dessen Tochter Lidia. Nun bekommt Streich den Auftrag, sie zu finden …

Rocko Schamoni – Große Freiheit

Sonntag, 24. November
Beginn: 20.00 Uhr

KUZ, Dagobertstr. 20b
Eintritt: 15,– € VVK

Foto Roko Schamoni
Foto Roko Schamoni (c) Dorle Bahlburg

Das Deutschland der Nachkriegsjahre ist eng und spießig. In St. Pauli versammeln sich all jene mit der Sehnsucht nach einem grenzenlosen Leben. Im Rotlicht treiben Künstler wie Hubert Fichte und die damals noch unbekannte Band The Beatles durch die heruntergekommenen Straßen. 1962 verschlägt es Wolli Köhler nach St. Pauli. Der junge Mann aus dem Nirgendwo ist auf der Suche nach Abenteuer und Freiheit … Rocko Schamoni erzählt die frühen Jahre von Kiezlegende Wolli Köhler als Entwicklungsroman eines Antihelden. Die »Große Freiheit« als Sehnsuchtsort für Gegenkultur, Kunst, Drogen und freie Sexualität.

Rocko Schamoni ist Autor, Entertainer, Musiker, Schauspieler und Bühnenkünstler und lebt in Hamburg.

VVK: www.kulturzentrummainz.de