Leselampe 2.0

Schluss mit Fastenzeit: Die Leselampe ist zurück und scheint heller denn je. Ist es ein Relaunch? Ein Reboot? Ein Requel? Wir nennen es LESELAMPE 2.0. Ab sofort präsentieren wir zwei Autor:innen pro Abend, erhöhen dafür die Lesezeit, die Musik bleibt wie gewohnt an Ort und Stelle. Seid ihr dabei?  

In der Ausgabe vom 12.3.2026 lesen Milena Keimig und Christoph Wirges, Musik kommt von Joscha Bär. Das Ganze findet statt in der Dorett (Zanggasse 36, 55116 Mainz), Beginn 20:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Die Leselampe wird gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz. 

Lesung in der Kulturbäckerei

LiteraturLIVE! ist ein Abend mit regionaler, zeitgenössischer Literatur, der unterschiedliche Erzählformen und Perspektiven zusammenführt, um die Vielfalt der hiesigen Literaturszene aufzuzeigen.

Drei Autor:innen aus der Region -Arno Frank, Nicoletta Giampietro und Christoph Wirges – stellen ihre aktuellen Bücher vor. Im Anschluss an die Lesungen besteht die Möglichkeit, mit den Autor:innen ins Gespräch zu kommen.

LiteraturLIVE! findet statt am Freitag, 13.03., 19:30 Uhr, im K-LAB (Karoline-Stern-Platz 11, 55118 Mainz). Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Eine Kooperation mit dem Verein Kulturbäckerei Mainz

Little Antho 2025

Lesen und sehen Sie in unserem E-Book Little Antho 2025 die Geschichten, die im letzten Jahr in unseren Schreibwerkstätten für Jugendliche entstanden sind: Bilder und Texte aus Rheinland-Pfalz. Den Downloadlink finden Sie hier: little-artur.de/ebook.

Die Schülerinnen und Schüler haben an Schreibworkshops teilgenommen, die 2025 in Biesdorf, Germersheim, Prüm, Wittlich und Zweibrücken stattgefunden haben. Die Workshops wurden geleitet von Annegret Held, Ralf Kramp, Jens Schumacher, Manfred Theisen und Antje Wagner.

Ludwig-Harig-Stipendium

Zur Erinnerung an einen großen Autor der deutschsprachigen Literatur und in Würdigung des Lebenswerks des saarländischen Schriftstellers Ludwig Harig lobt das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes das Ludwig-Harig-Stipendium als Reise- und Recherchestipendium für Nachwuchsautor:innen aus. Alle Infos finden Sie hier:

https://www.saarland.de/mbk/DE/aktuelles/medieninformationen/2025/11/251114-pm-ausschreibung-ludwig-harig

Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland – Transit 64

Montag, 8. Dezember, 20 Uhr
Kakadu-Bar, Gutenbergplatz 3-5, Mainz
Eintritt: 9,50 € / 7,60 € (erm.)

Foto Illustration
Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland (c) Dawin Meckel

Es ist kalt in Ostberlin, als Marlene Dietrich im Januar 1964 für einen Zwischenstopp in ihrer früheren Heimatstadt landet. Mit Deutschland hat sie gebrochen und möchte so schnell wie möglich nach Warschau weiterreisen. Doch in Westberlin warten zwei Männer auf sie: Der regierende Bürgermeister Willy Brandt und sein Sprecher Egon Bahr wollen sie bei der Wahl des Bundespräsidenten gegen den Alt-Nazi Heinrich Lübke antreten lassen.
Was, wenn es so passiert wäre? Auf der Bühne des Kalten Krieges entwickeln BudeMunkWieland aus Fiktionen, Fakten und Bildern eine irrwitzige Geschichte. Sie handelt von Freiheit, Diktatur, Widerstand, Exil und Anpassung und verlängert das 20. Jahrhundert in die Gegenwart.

Heinz Bude, geboren 1954, studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie. Von 2000 bis 2023 war er Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Seit 2020 Gründungsdirektor des documenta Instituts in Kassel.

Bettina Munk, geboren 1960, studierte Kunst in Berlin und London. Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Ausstellungen in Europa und den USA.

Karin Wieland, geboren 1958, studierte Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Sie lebt als Schriftstellerin in Berlin.

Annett Gröschner – Ein Koffer aus Eselshaut

Dienstag, 2. Dezember 2025, 20 Uhr
Buchladen Cardabela, Frauenlobstr. 40, Mainz
Eintritt: 9 € / 6 € ermäßigt

Annett Gröschner (c) zdf

Ein Ausflug in das Frühwerk von Annett Gröschner. Und ein Ausflug in eine andere Zeit. Der Schriftsteller Franz Jung (1888-1963) war Ökonom und Revolutionär, Schiffsentführer und Dadaist. Er hatte zahlreiche Beziehungen und führte ein unstetes Leben zwischen Deutschland, Ungarn und den USA.
Als Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger eine Wiederentdeckung dieses außergewöhnlichen Autors einsetzte, gehörte Annett Gröschner zu einem Kreis ostdeutsch-sozialisierter Künstler*innen, der das Werk und das Leben Jungs in literarischen Projekten und Underground-Zeitschriften würdigte und variierte. Mit ihrem literarischen Bericht Ein Koffer aus Eselshaut, den sie zusammen mit Peter Jung, dem Sohn von Franz Jung, verfasste, erzählt sie die Biografie des “Torpedokäfers” Jung nach und er schafft so ein außergewöhnliches Zeitdokument des 20. Jahrhunderts.

Annett Gröschner, geboren 1964 in Magdeburg, lebt seit 1983 in Berlin. Sie hat zahlreiche Romane veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2025 ist Annett Gröschner die amtierende Stadtschreiberin der Landeshauptstadt Mainz.

Leselampe 20

Donnerstag, 27. November 2025, 20 Uhr
Dorett Bar, Zanggasse 36, Mainz
Eintritt: 3 €

Zum Ausklang des Jahres gibt es eine weitere Ausgabe der schönsten Lesebühne von Mainz: der Leselampe. Tolle Musik, tolle Autor:innen, tolle Location – da kommt zusammen, was zusammengehört. Weitere Informationen zum Programm finden sich auf den Facebook- und Instagram-Seiten der Leselampe.

Jacinda Nandi – Single Mom Supper Club

Sonntag, 23. November 2025, 20 Uhr
Salon 3SEIN, Große Bleiche 60-62, Mainz
Eintritt: 9 € / 6 €

Jacinta Nandi (c) Lee Everett Thieler

Zwei Britinnen, zwei Deutsche, viermal alleinerziehend und ein großer Kulturclash: Kayla, Tamara, Anja und Nana sind befreundete Mütter, die einander ebenso scharfzüngig kritisieren wie bedingungslos unterstützen. In humorvoll erzählten Episoden folgen wir ihnen durch den Alltag, vom Kindergeburtstag mit Rauschmitteln im Bad bis zum Elternabend mit Crush auf den neuen Klassenlehrer.

Die gebürtige Britin und Wahl-Berlinerin Nandi erzählt in ihrem neuen Roman von einem Leben unter Deutschen, von den bürokratischen Hürden für Alleinerziehende, von Generationskonflikten unter Müttern, von Klasse und Herkunft – und vom Trost, den man an den unmöglichsten Orten findet.

Jacinta Nandi, 1980 in London geboren, kam im Jahr 2000 nach Berlin, um Deutsch zu lernen. Dort ist sie geblieben und Autorin geworden. Sie war Mitglied der Berliner Lesebühne “Die Surfpoeten”, schrieb für u. a. die taz, gründete das PoC-Künstler:innen-Kollektiv Parallelgesellschaft und ist Kolumnistin des Familientrios der Süddeutschen Zeitung.