Sabrina ist mit dem krebskranken Mädchen aus der Parallelklasse nur deshalb befreundet, weil sie dafür bewundert werden will. Wilma fragt sich, wann sie endlich aufhören kann, sich um andere zu kümmern – vor allem um ihre unerträgliche Schwiegermutter. Benni kommt mit dem beruflichen Erfolg seiner Freundin nicht klar und lässt sie dafür bezahlen. Und das Mädchen aus der Parallelklasse? Muss erst lernen, dass es echte Liebe verdient …
Ronja von Rönnes Figuren erleben, wie leise Abhängigkeit wächst und wie Nähe sich in Macht verwandelt. Mit Gespür und Intensität erzählt Rönne vom größten Risiko, das wir kennen: der Liebe. „Pointiert, humorvoll, manchmal zart.“ (Deutschlandradio)
Ronja von Rönne, geboren 1992, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. 2015 las sie beim Bachmann-Preis. Von 2017 bis 2022 moderierte sie auf Arte die Sendung „Streetphilosophy“. Sie schreibt für „Die Zeit“ und „Zeit Online“. Ihr Roman „Ende in Sicht“ wurde zum von der Kritik gefeierten Bestseller.
Eine Stadt aus ganz verschiedenen Zusammenhängen in den Blick zu nehmen und sich dabei ihre Geschichten erzählen zu lassen – darum geht es Kenneth Hujer in seinem Interviewband über Frankfurt. Die Bandbreite der Gesprächspartner:innen reicht von der Schriftstellerin Eva Demski, der Fotografin Barbara Klemm und dem Musikjournalisten Klaus Walter über den Politiker Daniel Cohn-Bendit sowie den Suhrkamp-Lektor Karlheinz Braun bis hin zu dem Konzeptkünstler Timm Ulrichs. Sie teilen Erinnerungen, Erfahrungen, Berichte und Anekdoten und stellen Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft an.
Hujer fokussiert auf die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche der 1960er bis 1980er Jahre zwischen Kritischer Theorie, Studierendenrevolte, Psychoanalyse, Publikumsbeschimpfung und Theaterskandal.
Kenneth Hujer, 1985 in Frankfurt am Main geboren, ist freier Autor mit den Schwerpunkten Popkultur, Stadtentwicklung und Architektur. Er verantwortete mehrere filmbezogene Publikationen und verfasste zuletzt zahlreiche Beiträge zur Architektur des Neuen Frankfurt.
Es gilt als erwiesen, dass der nordkoreanische Alleinherrscher Kim Jong-un ein Schweizerisches Elite-Internat besucht hat. Jahrzehnte später erhält sein damaliger Basketball-Coach Frank Bichsel eine Einladung aus Pjöngjang – und steht nun vor der Frage, ob er dem Diktator begegnen soll. Bei den Besuchen am Sterbebett seiner Mutter verdichten sich Erinnerungen, Schuldgefühle und politische Zweifel. Seine Partnerin Renee, radikal und unberechenbar, will Kim töten. Zwischen Internatsintrigen, Influencer-Druck und moralischer Verantwortung muss Frank sich entscheiden: Flucht oder Konfrontation?
„Freiwürfe mit einem Diktator“ ist ein an der Grenze zwischen Realität und Fiktion angesiedelter Roman, der die dunklen Seiten der Erziehung beleuchtet und gleichzeitig von der Sehnsucht nach Versöhnung erzählt.
Tom Kummer, Jahrgang 1961, löste als Journalist im Jahr 2000 wegen fiktiver Interviews, die im SZ-Magazin erschienen sind, einen Medienskandal aus. Seine Roman-Trilogie, bestehend aus „Nina & Tom“, „Von schlechten Eltern“ und „Unter Strom“, wurde von der Kritik gefeiert.
Donnerstag, 7. Mai 2026, 20 Uhr Dorett Bar, Zanggasse 36, 55116 Mainz Eintritt: 3 €
Die Leselampe knipst wieder das Licht an, und zwar am 7. Mai, ab 20 Uhr in der Dorett Bar. Im Scheinwerferlicht stehen zwei Autorinnen/Autoren sowie eine musikalische Begleitung. Wie immer moderiert von den charmanten Gastgebern Sarah Beicht und Ingo Bartsch. Weitere Infos zum Programm des Abends finden sich zu gegebener Zeit auf der Facebook- und Instagram-Seite der Leselampe.
Die Leselampe wird gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz
Sonntag, 3. Mai 2026, 20 Uhr Salon 3sein, Große Bleiche 60-62, 55116 Mainz Eintritt: 16 € VVK, 18 € AK
(c) Foto: Christiane Stephan
Bernadette La Hengst ist die facettenreichste Protagonistin der sogenannten Hamburger Schule. Sie veröffentlichte solo, mit ihrer Band Die Braut haut ins Auge und mit Projekten wie z.B. dem Schwabinggrad Ballett seit 1988 knapp 20 Alben. Aber sie ist nicht nur eine großartige Songschreiberin und Musikerin, sondern auch Regisseurin, Chorleiterin, Radiomoderatorin und Femme de Lettres. In ihrem Debütband „Warum ich so laut singen kann“ erzählt sie aus ihrem Leben als Künstlerin und lässt all ihre Songtexte zu Wort kommen.
„Das ist der Zauber von Bernadette La Hengst: Sie schreibt, singt oder tut oft genau das, was viele gute Frauen und andere gerade denken oder fühlen.“ – Katja Kullmann
Selbstverständlich wird Bernadette La Hengst am 3. Mai im Salon 3SEIN neben dem Lesungspart auch einen musikalischen Überblick über ihr Schaffen präsentieren.
Bernadette La Hengst, geboren 1967, gründete 1989 in Hamburg mit befreundeten Musikerinnen die Band Die Braut haut ins Auge. Zudem spielte und sang sie bei Bands wie Huah! und Rocko Schamoni. Seit 2000 ist Bernadette La Hengst solo unterwegs, inszeniert Theaterstücke und schreibt für diverse Publikationen. Sie lebt und arbeitet seit 2004 in Berlin.
Für Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz bietet das LiteraturBüro Schreibwerkstätten mit erfahrenen Autorinnen und Autoren als Coaches an.
Die Werkstätten sind für Fortgeschrittene (ab 15 Jahren) konzipiert. Teilnehmen sollten schreibbegeisterte Schülerinnen und Schüler, die Zeit und Energie für literarisches Schaffen haben. Die Werkstatt findet an zwei Vormittagen während der Schulzeit in der Schule statt.
Bewerben können sich Schulen mit Schreib-AGs, oder Lehrerinnen und Lehrer, die Lesezirkel, Lesescouts oder Schreibinteressierte betreuen.
Die Bewerbungsphase für das 41. Treffen junger Autor:innen 2026 der Berliner Festspiele hat begonnen. Gesucht werden junge Autor:innen zwischen 11 und 21 Jahren. Die Gewinner:innen reisen zum fünftägigen Festival nach Berlin, präsentieren ihre Texte bei einer Lesung vor Publikum und treffen in Workshops auf andere junge Schreibtalente.
Autorinnen, die auf die Longlist gewählt werden, erhalten ein persönliches Feedback auf ihre Texte durch die Jury. Weitere 20 Autorinnen erhalten einen Buchscheck sowie ein Jahresabo einer Literaturzeitschrift.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2026, das Treffen junger Autor*innen findet statt von 26. bis 30. November 2026.
Schluss mit Fastenzeit: Die Leselampe ist zurück und scheint heller denn je. Ist es ein Relaunch? Ein Reboot? Ein Requel? Wir nennen es LESELAMPE 2.0. Ab sofort präsentieren wir zwei Autor:innen pro Abend, erhöhen dafür die Lesezeit, die Musik bleibt wie gewohnt an Ort und Stelle. Seid ihr dabei?
In der Ausgabe vom 12.3.2026 lesen Milena Keimig und Christoph Wirges, Musik kommt von Joscha Bär. Das Ganze findet statt in der Dorett (Zanggasse 36, 55116 Mainz), Beginn 20:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Die Leselampe wird gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz.
LiteraturLIVE! ist ein Abend mit regionaler, zeitgenössischer Literatur, der unterschiedliche Erzählformen und Perspektiven zusammenführt, um die Vielfalt der hiesigen Literaturszene aufzuzeigen.
Drei Autor:innen aus der Region -Arno Frank, Nicoletta Giampietro und Christoph Wirges – stellen ihre aktuellen Bücher vor. Im Anschluss an die Lesungen besteht die Möglichkeit, mit den Autor:innen ins Gespräch zu kommen.
LiteraturLIVE! findet statt am Freitag, 13.03., 19:30 Uhr, im K-LAB (Karoline-Stern-Platz 11, 55118 Mainz). Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Eine Kooperation mit dem Verein Kulturbäckerei Mainz