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Jon Savage – Joy Divison

Jon Savage „Joy Division – Sengendes Licht, die Sonne und alles andere“ 

Lesung & Gespräch (englisch/deutsch)
Moderation: Conny Lösch 

Montag, 4. Mai 2020
Beginn: 20.00 Uhr 
Capitol-Kino, Neubrunnenstr. 8, 55116 Mainz 
Vorverkauf: 13 €, Abendkasse: 15 € 

Foto von Jon Savage

Der britische Schriftsteller und Publizist Jon Savage hat zahlreiche Interviews mit zentralen Figuren der Joy-Division-Geschichte zu einer umfassenden Oral History zusammengestellt. Entstanden ist die beeindruckende Geschichte einer Band, die eine ganze Generation bewegte, und das Bild der Stadt Manchester entscheidend prägte. Und es ist auch der niederschmetternde Bericht über Krankheit und innere Dämonen, die einen charismatischen Sänger und visionären Texter dazu brachten, der Welt zu entfliehen. Dieses Buch ist auch eine große, intensive Erzählung über das Großbritannien der späten 1970er Jahre. 

Joy Divison gelten bis heute als einflussreichste Protagonisten des Post-Punk und Bezugspunkt für nachfolgende Entwicklungen wie Gothic Rock, Dark Wave oder Indie-Rock. Obwohl die Band nur zwei offizielle Studioalben aufnahm, sorgten diese und einige legendenumwitterte Liveauftritte dafür, dass Joy Division zur aufregendsten Undergroundband ihrer Zeit aufstiegen. Doch kurz vor der ersten großen Amerika-Tour nahm sich Sänger Ian Curtis das Leben. 

»Das Buch besitzt eine Wärme und Leichtigkeit, die vielen Porträts dieser Band abgehen. Dass die Geschichte so mit Leben gefüllt wird, macht sie umso schmerzlicher.« Sunday Times 

Jon Savage zeigt rares Joy-Division-Filmmaterial aus dem Jahr 1979, das bisher noch nicht zu sehen war. 

Jon Savage, geboren 1953 in London. Für die Musikzeitschriften Sounds, New Musical Express und Melody Maker war er von 1977 bis in die 1980er hinein tätig. Seither schrieb Savage regelmäßig als Kritiker für die angesehenen britischen Tageszeitungen The Observer und den New Statesman sowie das Magazin Mojo. Bekannt wurde er vor allem durch seine vielbeachteten Bücher „England’s Dreaming“ von 1991 (dt. 2001) sowie „Teenage“ von 2007 (dt. 2008). 

Conny Lösch lebt in Berlin und übersetzt neben Jon Savage u.a. Viv Albertine, Bertie Marshall, Chrissie Hynde, William McIlvanney, Ian Rankin, Denise Mina oder Alan Parks. 

Tickets sind auch im CAPITOL erhältlich.
Reservierungen bitte per Mail an info (at) literaturbuero – rlp (.) de

Literaturförderpreis 2019

Verleihung des Literaturförderpreises 2019 der Landeshauptstadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren

Dienstag, 5. November, Beginn: 19.00 Uhr
Mainzer Kammerspiele, Eintritt frei!

Jede Stimme zählt! Das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz und das LiteraturBüro Mainz e.V. vergeben erneut den Literaturförderpreis für junge Autorinnen und Autoren. Die drei für das Finale nominierten Kandidaten stellen an diesem Abend ihre eingereichten Texte vor, danach wählt das Publikum seinen Favoriten.

Neben dem Publikum entscheidet die vierköpfige Hauptjury, die unter anderem aus der aktuellen Stadtschreiberin Eva Menasse und der Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse besteht, über die Vergabe des Förderpreises, der mit insgesamt 2.500 Euro dotiert ist. Fünf Stimmen, drei Finalisten und nur eine/r kann gewinnen: Für knisternde Spannung und literarische Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. 

Die Preisträgerin

Emily Grunert © Silviu Guiman

Emily Grunert hat den Mainzer Literaturförderpreis 2019 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Sie setzte sich mit ihrem Text Odra_Oder (pdf) gegen die Texte von Manon Hopf „Hände im Garten“ und Aline Wollmer „Verblümt“ durch.

Das Finale

Im Finale des Förderpreises sind die Autorinnen und Autoren

Pressemeldung der Stadt Mainz

Hier finden Sie die Pressemeldung der Stadt.

„Literaturförderpreis 2019“ weiterlesen

Jochen Veit – Mein Bruder, mein Herz

Jochen Veit: „Mein Bruder, mein Herz“
Musik: Gruppe „Seltsam! – AcousticChillOut“
Samstag, 9. November, 19.00 Uhr
Weingut Becker, Römerstr. 1, Mainz-Ebersheim
Eintritt: 5,- Euro

Viele Monate ist es her, dass Stephan seinen 13 Jahre jüngeren Bruder Benno zuletzt gesehen hat. Stephan hatte seine Heimat, ein abgelegenes Dorf im Schwarzwald, verlassen, nachdem die Eltern unter ungeklärten Umständen verschwanden. Jetzt kehrt er zurück, getrieben von der düsteren Ahnung, dass Benno etwas mit dem Verschwinden zu tun gehabt haben könnte. Das Wiedersehen mit seinem Bruder konfrontiert Stephan mit scheinbar unlösbaren Fragen nach Verantwortung, Schuld und Verrat. Während sich über dem Dickicht des Waldes der Himmel verdunkelt, kommt Stephan der Wahrheit immer näher – bis der Sturm losbricht …

Franz Dobler – Ein Schuss ins Blaue

Sonntag, 10. November
Beginn: 20.00 Uhr
Hafeneck , Frauenlobstr. 93 
Eintritt:  7,- € / 5,- € (erm.)

Foto Franz Dobler
(c) Foto: Marijan Murat

Fallner ist zurück! Der bärbeißige Ex-Polizist, der bereits in „Ein Bulle im Zug“ und  „Ein Schlag ins Gesicht“ ermittelte, bekommt es diesmal mit einem islamistischen Attentäter zu tun, auf den ein Kopfgeld von zwei Millionen Euro ausgesetzt ist. Angeblich hält sich der Gesuchte in München auf. Aber woher kommt der Hinweis eigentlich? Und wird die Sicherheitsfirma, für die Fallner arbeitet, vielleicht nur für ein schmutziges Spiel missbraucht? Zu allem Überfluss muss sich Fallner auch noch um ein vierzehnjähriges Mädchen kümmern, das bei ihm und seiner Frau Jaqueline untergeschlüpft ist …

„Dobler schreibt Kriminalromane wie kein Zweiter in Deutschland“ – diesem Urteil von Spiegel Online können wir uns nur anschließen. Poetisch, derb und spannend sind Doblers Fallner-Geschichten. Dass bereits der erste Roman der Reihe, „Ein Bulle im Zug“, mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde, ist da nur konsequent.

Franz Dobler, geboren 1959, lebt in Augsburg und hat seit 1988 neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u.a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, auch Erzählungen und Musikbücher veröffentlicht.