Verleihung Literaturförderpreis 2021

Literaturförderpreis für junge Autorinnen und Autoren der Landeshauptstadt Mainz 2021

Die Finalist:innen 2021

Elena Fischer
Geboren 1987, Studium der Literatur- und Filmwissenschaft in Mainz. Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt. Veröffentlichungen in Zeitschriften. Lebt in Mainz. Ihr Text hat den Titel Paradise Garden.

Elena Fischer (c) Foto: privat

Marie Fromme
Geboren 1986, Studium der Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften in Konstanz und Mainz. 2018 Veröffentlichung des Kurzgeschichtenbands „Texte und Bilder für das Paradies“. Lebt in Wiesbaden. Ihr Text hat den Titel Süßer die Glocken.

Marie Fromme (c) Foto: privat

Tobias Siebert
Geboren 1993, Studium der Komparatistik und Kulturanthropologie in Mainz. Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Lebt in Leipzig. Sein Text hat den Titel Nächste Woche nicht.

Tobias Siebert (c) Foto: Max Hartmann

Am 16. November 2021 wird der „Literaturförderpreis für junge Autorinnen und Autoren der Landeshauptstadt Mainz“ verliehen.

Die mit insgesamt 2.500 Euro dotierte Auszeichnung ist an keine bestimmte literarische Gattung und kein bestimmtes Thema gebunden. Bewerben konnten sich Autorinnen und Autoren bis zum 15.08.2021, die das 35. Lebensjahr nicht vollendet haben und einen Lebensbezug zu Mainz nachweisen können.

In den Mainzer Kammerspielen treffen die drei Finalist:innen zusammen und lesen aus den die eingereichten Texten. Das Publikum und eine Fachjury entscheiden über den oder die Preisträger:in.

Weitere Informationen zum Literaturförderpreis finden Sie auch unter 

https://www.mainz.de/kultur-und-wissenschaft/kulturelle-preise-stipendien/literaturfoerderpreis.php

Charles Bukowski zum 100. Geburtstag

Mit Franz Dobler, Sigrid Fahrer, Benno Käsmayr, Alexander Pfeiffer und Alexander Wasner

Montag, 11. Oktober
Beginn: 20 Uhr
Capitol Kino, Neubrunnenstr. 9, 55116 Mainz
Eintritt: 10 Euro / 8 Euro VVK

(c) Marc Hegemann

„Mr. Chinaski”, sagte jetzt eine Dunkelhaarige am anderen Ende des Zimmers, „ich habe in Deutschland Übersetzungen von Ihren Sachen gelesen. Sie sind sehr populär in Deutschland.“ „Freut mich zu hören“, sagte ich. „Hoffentlich schicken die mir auch mal Geld.“ (Aus: Bukowski, Charles: Das Liebesleben der Hyäne, München: dtv 1989)

In Bukowskis Werk finden sich immer wieder Hinweise auf die Popularität, die er in Deutschland genießt. Damit schreibt Bukowski – 1920 in Andernach geboren – im Zitat seinem Alter Ego etwas zu, das zweifelsfrei auf ihn selbst zutraf: Bukowski erfreute sich hierzulande großer Popularität. 

Nachträglich zum 100. Geburtstag möchten wir eine Bestandsaufannahme der aktuellen Bukowski-Rezeption wagen – im Rahmen eines um Film und Rezitation erweiterten Podiumsgesprächs. Hierzu haben wir verpflichtet: Sigrid Fahrer, Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt amerikanische Undergroundliteratur; Franz Dobler, Schriftsteller und Publizist, Träger des Deutschen Krimi Preises, sowie Benno Käsmayr, erster deutschsprachiger Verleger Bukowskis und Wegbegleiter Bukowskis. Die Moderation des Abends wird Alexander Wasner vom SWR übernehmen, dessen TV-Produktion „Der etwas andere Andernacher“ ebenfalls gezeigt werden wird. Zudem wird der Schriftsteller Alexander Pfeiffer einige Passagen aus Bukowskis Werk vortragen.

Eine Veranstaltung mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz

Bild Bukowski (c) Marc Hegemann

Tijan Sila – Krach


Donnerstag, 14. Oktober 
Drusussaal, Zitadelle, Gebäude E 
Am 87er Denkmal 
Beginn: 20.00 Uhr 
Eintritt: 8,00 Euro / 5,00 Euro (erm.) 

Eine Punkband in der Pfalz der Neunzigerjahre – was kann da schon schiefgehen? Eine Menge, wie Silas neuer Roman „Krach“ aufs Unterhaltsamste beweist. Der 18-jährige Gansi gründete mit seinen Freunden in der Kleinstadt Calvusberg die Punkband Pur Jus. Während es seinen Eltern, die aus Bosnien nach Deutschland gekommen sind, lieber wäre, er würde wie sein Bruder Chirurg werden, veranstaltet er Radau im heimischen Club Fiasko, tourt durch das tief gespaltene Land vom blitzsauberen Jugendzentrum in Freiburg zum besetzten Haus in der ostdeutschen Provinz und lässt und von der Gitarristin Ursel das Herz brechen. Dann trifft er Katja, die in „Texas“ lebt, einem Viertel in Calvusberg, das sogar die Punks fürchten … 

© Miriam Stanke

„Ein furioser Roman über das Erwachsenwerden im toten Winkel der Gesellschaft und eine kalte Dusche für lauwarmes Erzählen“ (Arno Frank). 

Tijan Sila kam 1981 in Sarajevo zur Welt und emigrierte 1994 mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg. Heute lebt und arbeitet er in Kaiserslautern. Im Frühjahr 2017 erschien sein Debütroman „Tierchen unlimited“, 2018 folgte „Die Fahne der Wünsche“. Tijan Sila ist außerdem Gitarrist der Band Korrekte Drinks. 

Lesung Tijan Sila: „Krach“, 14.10.

Bitte beachten Sie die Covid-Regeln für die Veranstaltung!

Zutritt haben Geimpfte, Genesene sowie Personen, die einen PoC-Antigentest („Schnelltest“) vorweisen können, der nicht älter als 24 Stunden ist und durch geschultes Personal vorgenommen wurde (z. B. in einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder Apotheke). Bringen Sie bitte eine gültige Bestätigung der Impfung, Genesung oder des Antigentests mit! Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Tests vor Ort anbieten.

Bitte bringen Sie auch eine Gesichtsmaske (OP-Masken/Masken der Standards KN95/N95, FFP2) mit. Diese muss, je nach Auslastung, auch am Platz getragen werden.

Außerdem müssen wir die Kontaktdaten der Besucher erfassen.

Die Platzzahl ist begrenzt. Sie können gerne unter info@literaturbuero-rlp.de reservieren.

Foto Tijan Sila (c) Miriam Stanke