Lesung Saša Stanišić

Die für den 30. April angekündigte Lesung von und mit Saša Stanišić im Staatstheater Mainz muss leider aus dem hinlänglich bekannten Grund entfallen. Gemeinsam mit dem Staatstheater Mainz und dem Luchterhand Verlag versuchen wir, für den Herbst 2020 einen Alternativtermin für Saša Stanišić zu finden.

Demgemäß behalten alle bereits gekauften Karten ihre Gültigkeit. Wir werden selbstverständlich rechtzeitig über den neuen Termin informieren, sobald dieser feststeht.

Hilfen für rheinland-pfälzische Autor*innen

Einen Überblick über die Hilfen des Landes und des Bundes für Autorinnen und Autoren gibt die Seite http://www.kultur-rlp.de des Kulturbüros RLP.

Das rheinland-pfälzische Finanzministerium berät hier: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

Der Deutsche Kulturrat bietet einen Newsletter an: https://www.kulturrat.de/corona/

Die Arbeitsagentur informiert über die Grundsicherung hier: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

Der Börsenverein bietet einen Überblick auch für alle Bundesländer: https://www.boersenblatt.net/2020-03-29-artikel-hier_bekommen_sie_die_corona-soforthilfen-alle_links__antraege_und_ansprechpartner.1838010.html

Die VG-Wort informiert hier:
https://www.vgwort.de/startseite.html

Foto von  Matthew Waring via Unsplash

Jon Savage – Joy Divison

Jon Savage „Joy Division – Sengendes Licht, die Sonne und alles andere“ 

Lesung & Gespräch (englisch/deutsch)
Moderation: Conny Lösch 

Die Veranstaltung fällt aus!

Montag, 4. Mai 2020
Beginn: 20.00 Uhr 
Capitol-Kino, Neubrunnenstr. 8, 55116 Mainz 
Vorverkauf: 13 €, Abendkasse: 15 € 

Der britische Schriftsteller und Publizist Jon Savage hat zahlreiche Interviews mit zentralen Figuren der Joy-Division-Geschichte zu einer umfassenden Oral History zusammengestellt. Entstanden ist die beeindruckende Geschichte einer Band, die eine ganze Generation bewegte, und das Bild der Stadt Manchester entscheidend prägte. Und es ist auch der niederschmetternde Bericht über Krankheit und innere Dämonen, die einen charismatischen Sänger und visionären Texter dazu brachten, der Welt zu entfliehen. Dieses Buch ist auch eine große, intensive Erzählung über das Großbritannien der späten 1970er Jahre. 

Joy Divison gelten bis heute als einflussreichste Protagonisten des Post-Punk und Bezugspunkt für nachfolgende Entwicklungen wie Gothic Rock, Dark Wave oder Indie-Rock. Obwohl die Band nur zwei offizielle Studioalben aufnahm, sorgten diese und einige legendenumwitterte Liveauftritte dafür, dass Joy Division zur aufregendsten Undergroundband ihrer Zeit aufstiegen. Doch kurz vor der ersten großen Amerika-Tour nahm sich Sänger Ian Curtis das Leben. 

»Das Buch besitzt eine Wärme und Leichtigkeit, die vielen Porträts dieser Band abgehen. Dass die Geschichte so mit Leben gefüllt wird, macht sie umso schmerzlicher.« Sunday Times 

Jon Savage zeigt rares Joy-Division-Filmmaterial aus dem Jahr 1979, das bisher noch nicht zu sehen war. 

Jon Savage, geboren 1953 in London. Für die Musikzeitschriften Sounds, New Musical Express und Melody Maker war er von 1977 bis in die 1980er hinein tätig. Seither schrieb Savage regelmäßig als Kritiker für die angesehenen britischen Tageszeitungen The Observer und den New Statesman sowie das Magazin Mojo. Bekannt wurde er vor allem durch seine vielbeachteten Bücher „England’s Dreaming“ von 1991 (dt. 2001) sowie „Teenage“ von 2007 (dt. 2008). 

Conny Lösch lebt in Berlin und übersetzt neben Jon Savage u.a. Viv Albertine, Bertie Marshall, Chrissie Hynde, William McIlvanney, Ian Rankin, Denise Mina oder Alan Parks. 

Literaturförderpreis 2019

Verleihung des Literaturförderpreises 2019 der Landeshauptstadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren

Dienstag, 5. November, Beginn: 19.00 Uhr
Mainzer Kammerspiele, Eintritt frei!

Jede Stimme zählt! Das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz und das LiteraturBüro Mainz e.V. vergeben erneut den Literaturförderpreis für junge Autorinnen und Autoren. Die drei für das Finale nominierten Kandidaten stellen an diesem Abend ihre eingereichten Texte vor, danach wählt das Publikum seinen Favoriten.

Neben dem Publikum entscheidet die vierköpfige Hauptjury, die unter anderem aus der aktuellen Stadtschreiberin Eva Menasse und der Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse besteht, über die Vergabe des Förderpreises, der mit insgesamt 2.500 Euro dotiert ist. Fünf Stimmen, drei Finalisten und nur eine/r kann gewinnen: Für knisternde Spannung und literarische Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. 

Die Preisträgerin

Emily Grunert hat den Mainzer Literaturförderpreis 2019 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Sie setzte sich mit ihrem Text Odra_Oder (pdf) gegen die Texte von Manon Hopf „Hände im Garten“ und Aline Wollmer „Verblümt“ durch.

Das Finale

Im Finale des Förderpreises sind die Autorinnen und Autoren

Pressemeldung der Stadt Mainz

Hier finden Sie die Pressemeldung der Stadt.

Ausschreibung des Literaturförderpreises der Landeshauptstadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren 2019

Herzlich eingeladen zur Teilnahme am Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz sind

  • junge Autorinnen und Autoren
  • die nicht älter als 35 Jahre sind
  • einen deutlichen Lebensbezug zur Stadt Mainz haben
  • bisher nur wenige Veröffentlichungen vorweisen können und
  • deren Texte eine sprachliche und/oder inhaltliche Innovation darstellen.

Die einzureichenden Arbeiten sind an keine bestimmte literarische Gattung gebunden. Eine thematische Begrenzung ist nicht gegeben. Die Texte sollen einen Umfang von insgesamt zehn Seiten (30 Zeilen à 60 Zeichen) nicht überschreiten.

Der/die Preisträger/in wird in zwei Schritten ermittelt: Zunächst wählt eine Vorjury drei Kandidat(inn)en aus. Während einer öffentlichen Lesung im Ratssaal des Mainzer Ratshauses tragen diese drei ihre Arbeiten der Hauptjury vor. Die Hauptjury besteht aus einem/er Literaturkritiker*in, einem Mitglied des LiteraturBüro Mainz e.V., dem/der amtierenden Stadtschreiber*in, der Kulturdezernentin der Stadt Mainz und dem anwesenden Publikum. Bei Stimmengleichheit gibt das Mehrheitsvotum des Publikums den Ausschlag. Der Förderpreis ist mit 2.500 € dotiert.

Um die Anonymität der Einsender/innen zu wahren, sollen die Texte in dreifacher Ausfertigung unter einem Kennwort eingesandt werden. Die Auflösung ist der Einsendung in einem gesonderten Umschlag (auf einem Zettel mit Name, Anschrift, Rufnummer, Kurzbiographie der Bewerber/innen und den ersten drei Worten der einzelnen Texte) beizufügen.

Die Unterlagen gehen an:

LiteraturBüro Mainz e.V.
Stichwort: Literaturförderpreis
Am 87er Denkmal
Zitadelle, Bau E
55131 Mainz

Der Einsendeschluss war am 31.8.2019.